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Fahrzeugerhaltung, Dokumentation und Betriebsmuseum


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Mieten Sie unsere historischen Tramwaywagen für Ihre persönliche Sonderfahrt !

Klicken Sie hier für nähere Informationen  !


Eine kleine Auswahl 
aus vergangenen Veröffentlichungen
der Wiener Tramwaymuseums-Website

 

 

     



Unser Manner-Christkindl-Sonderzug
in der Lothringer Straße vor dem Schwarzenbergplatz

Wie jedes Jahr war auch heuer wieder die historische Manner-Tramway am Ring und Kai unterwegs:

Samstag, 14. November 2009
Samstag, 21. November 2009

Samstag, 28. und Sonntag, 29. November 2009
Samstag, 5. und Sonntag, 6. Dezember 2009
Samstag, 12. und Sonntag, 13. Dezember 2009
Samstag, 19. und Sonntag, 20. Dezember 2009

jeweils ab Karlsplatz um 15:10, 16:00, 16:50, 17:40 und 18:25 Uhr,

Montag, 21. Dezember 2009
Dienstag, 22. Dezember 2009
Mittwoch, 23. Dezember 2009

jeweils ab Karlsplatz um 18:05, 18:50 und 19:35 Uhr.
 

Der Manner-Christkindl-Sonderzug fuhr vom Karlsplatz vor dem Otto-Wagner Stadtbahn-Pavillon (Nähe Adventmarkt vor der Karlskirche) Haltestelle „Karlsplatz“ der Linien U1, U2, U4, Tram-Linien 1, 62, Badner Bahn & Autobuslinie 4A - über den äußeren Ring gegen den Uhrzeigersinn über Schwedenplatz U1-U4, Schottentor-Universität U2, Burgtheater-Rathaus (Christkindlmarkt am Rathausplatz), Dr. Karl-Renner-Ring-Volkstheater-MQ U3 zurück zum Karlsplatz.

 

 
 

Buchpräsentation
im KSW-Triebwagen Type A Nummer 1 des WTM
in der Schleife Gallgasse / Speising
am Sonntag, 13. Dezember 2009
10.30 – 12.00 Uhr

Die Railway-Media-Group (www.strassenbahn-europa.at) präsentiert ihre neue Broschüre über die „Kriegsstraßenbahnen (KSW) in Österreich“ mit 28 Seiten im Kern und 4 Seiten Umschlag, 20 historischen Schwarzweißfotos, 17 Farbfotos, zwei Typenpläne und zwei Ablieferungslisten, in einem historischen Wiener Kriegsstraßenbahntriebwagen der Type A Nummer 1 (Heidelberger-KSW-Fabriksnummer 45) aus der Sammlung WTM.  

Dazu präsentieren noch zwei Autoren ihre Straßenbahnbücher:

Helmut Portele präsentiert die Dokumentation „Sammlung Wiener Tramwaymuseum“, Geschichte der Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“ und ihrer Exponate. Auf 970 Seiten mit 1013 Farbfotos, 940 Schwarzweißfotos, 113 Typenskizzen und  135 Fahrzeugdokumenten der Museumsfahrzeuge. Zusätzlich die Kurzgeschichte des Wiener Stadtverkehrs „Vom Sesseltrager zur U-Bahn“, eine Fahrzeug-Übersicht, eine Strecken- und Linienübersicht sowie die Betriebsbahnhöfe der Wiener Tramway und die von diesen betriebenen Linien. Das Werk wurde am heurigen Tramwaytag am 12. September 2009 in der Hauptwerkstätte in Simmering vorgestelt.

Heinz Fink präsentiert in seiner bekannten Bezirkstramwaybücher-Reihe sein Buch „Tramway in der Leopoldstadt und Donaustadt“. Dieses Buch wurde am 5. September im M-Triebwagen 4013 des WTM präsentiert und beinhaltet viele historische Bilder aus den Bezirken. 

Sollten Sie noch kein Weihnachtsgeschenk haben, können Sie alle drei Bücher bei der Präsentation erwerben.

Dies ist auch eine Gelegenheit, den Triebwagen Type A Nummer 1 in der Schleife Gallgasse, in der ehemaligen Anfang- und Endstelle der Linie 59 (von 16.11.1959 bis 28.6.1972), zu fotografieren.

Auf Ihr Erscheinen freuen sich die Autoren
Martin Ortner - Franz Straka - Georg Pavel (Railway-Media-Group), Ing. Helmut Portele und  Prof. Heinz Fink  (WTM).

Sonntag 13. Dezember 2009   /    10.30 – 12.00 Uhr

Wien 13, Gallgasse 1 (gegenüber der Volkshochschule Hietzing)
Zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 60 und 62 bis Haltestelle „Hofwiesengasse“.             

 

 

 
     
     
     
 

25. Tramwaytag
„35 Jahre Hauptwerkstätte Simmering 1974-2009“

Samstag, 12. September 2009 10:00 bis 17:30

in der Hauptwerkstätte der Wiener Linien
Wien 11, Simmeringer Hauptstraße 252

erreichbar mit den Linie 6 und 71 bis Zentralfriedhof 3. Tor oder

im 12 Minuten-Intervall mit dem Oldtimer-Zubringerdienst der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF
ab der S-Bahn-Station „St. Marx“ und „U3 Simmering“.
 

 

 
     
 

Informationsstand der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF
mit Informationen über die Sonderfahrten mit historischen Wiener Tramwaywagen
und Buch- und DVD-Verkauf
 

 
 

         

 
 

Der Informationsstand der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF war den ganzen Tramwaytag über gut besucht und fand viele  Interessenten. Es war auch der Erscheinungstag unserer Dokumentation "Sammlung »Wiener Tramwaymuseum«".
 

 
  Information  
  Fahrzeugausstellung des Wagenparks der Wiener Linien  
  Publikum-Selbstfahren  
  Oldtimer-Fahrten  
  Unterhaltungsprogamm  auf zwei Bühnen  
  Kinderprogramm  
  Ab 18:00 Open Air Disco mit internationalen Top Acts
 
 
   

Am Rundkurs um die Hauptwerkstätte fuhren historische Züger aus der Ausstellung des Wiener Straßenbahnmuseums. Unter anderem unser Stadtbahnzug der Linie 60  Type N+n1+n1 2714+5814+5786 und der offene Triebwagen Type D Nummer 244.
 
 

         

 
 

Der Zubringerdienst mit historischen Wiener Tramwaywagen der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF zeigte der Jugend auch den Straßenbahnbetrieb im Wien der Fünfziger Jahre. Hier der älteste erhalten gebliebene M Nr. 4013 mit Beiwagen k5 Nr. 3940.

 

 
 

      

Am Dienstag, 7. , Mittwoch, 8. und Donnerstag, 9. April 2009 war die Manner-Tramway wieder am Ring und Kai unterwegs. Helfer des Osterhasens verteilten in unserem Manner-Sonderzug kleine Kostproben aus dem Manner-Sortiment.

Abfahrt vom Karlsplatz war jeweils um 9:30, 10:20, 11:10, 12:00, 12:50,
letzter Zug an 13:30 Karlsplatz am Vormittag
und 18:00, 18:50, 19:40, 20:30, letzter Zug an Karlsplatz 21:10 am Abend.

Der Manner Oster-Sonderzug fuhr vom Karlsplatz vor dem Otto-Wagner Stadtbahn-Pavillon -
Haltestelle „Karlsplatz“ der Linien U1, U2, U4, Tram-Linien 1, 62, Badner Bahn & Autobuslinie 4A - über den Ring gegen den Uhrzeigersinn über Stubentor U3 und Kai über Schwedenplatz U1-U4, Schottentor-Universität U2, Dr. Karl-Renner-Ring-Volkstheater U3, Staatsoper U1,  zurück zum Karlsplatz.

 

 
 

Rosa Fasching im Technischen Museum

Eine besonderer Tag im Rahmen der Ausstellung „Geschmacksache. Was Essen zum Genuss macht.“ wird der Faschingssamstag werden! Auf alle BesucherInnen des Technischen Museums warten rosa Überraschungen aus dem Hause Manner. Von 11 bis 17 Uhr finden im Technischen Museum süße Schwerpunkte rund um das Thema Schokolade statt: Kinder und Erwachsene können bei betreuten Stationen Manner Schnitten backen, Manner Schokolade am Schokobrunnen verkosten und selber Mozartkugeln rollen!


ROSA FASCHING
am Samstag, 21. Februar 2009
von 11.00 – 17.00 Uhr
im Technischen Museum Wien
Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien
www.technischesmuseum.at


Gratis Eintritt für alle, die an diesem Tag rosa verkleidet ins Museum kommen!

ALLES SCHOKO oder was?!
Am Faschingsamstag dreht sich bei uns im Museum alles um die Farbe Rosa und die süße Köstlichkeit Schokolade.

Aktionen im Geschmackslabor

 

bulletMozartkugeln und Waffeln tunken
bulletWaffeln backen und füllen
bulletSchokoladetafel gießen
bulletFührungen durch die Sonderausstellung »Geschmacksache. Was essen zum Genuss macht.«
 

 
Gewinnspiel

Einfach kommen, mitmachen und Fragen beantworten. Zu gewinnen gibt es eine riesige Manner Überraschungsbox.
Alle Aktionen sind kostenlos! Auf alle großen und kleinen BesucherInnen wartet eine kleine rosarote Überraschung.

 

 

Mit der Manner-Tramway zum Rosa Fasching



Speziell zum Rosa Fasching im Technischen Museum ist die Manner Tramway 6857+1620 im Einsatz. Fahren Sie gratis vom Westbahnhof beziehungsweise von Hietzing mit der nostalgischen Manner Straßenbahn zum Technischen Museum! Dieses Fahrerlebnis bildet das ideale "Rahmenprogramm" für einen unterhaltsamen Samstag! Um nicht zu lange auf die Manner Straßenbahn warten zu müssen, entnehmen Sie einfach alle Zeiten dem untenstehenden Fahrplan der Manner Straßenbahn vom 21.2.2009. Wir wünschen viel Vergnügen!
 
ab
Hietzing
an / ab
Technisches Museum Haltestelle Penzinger Str.
an / ab
Westbahnhof
an / ab
Technisches Museum Haltestelle Penzinger Str.
an
Hietzing
         
10:57 11:00 11:10 11:20 11:23
11:27 11:30 11:40 11:50 11:53
11:57 12:00 12:10 12:20 12:23
12:27 12:30 12:40 12:50 12:53
12:57 13:00 13:10 13:20 13:23
13:27 13:30 13:40 13:50 13:53
13:57 14:00 14:10 14:20 14:23
14:27 14:30 14:40 14:50 14:53
14:57 15:00 15:10 15:20 15:23
15:27 15:30 15:40 15:50 15:53
15:57 16:00 16:10 16:20 16:23
16:27 16:30 16:40 16:50 16:53

 

Ausstellungstipp "Geschmacksache"

Am 22. Oktober startete die Ausstellung „Geschmacksache. Was Essen zum Genuss macht“ im Wiener Technischen Museum.

Im Rahmen dieser spannenden Ausstellung können BesucherInnen selber Manner Original Neapolitaner Schnitten herstellen und  Wissenswertes zum Thema Schokoladeherstellung erfahren.
 

Schokoladenwerkstatt

In einer der interaktiven "Geschmackswerkstätten" geht es um das Thema Schokolade. Da Manner als einziger großer Süßwarenhersteller Österreichs Schokolade noch selber von der Röstung der Kakaobohne weg herstellt, hat sich Manner bei der Entwicklung dieser spannenden Ausstellungsstation beteiligt. So werden auch erfahrene "Schokolade-ExpertInnen" aus dem Hause Manner Ihre Fragen zum Thema Schokoladenherstellung gerne beantworten.

 
 

 

 

Unsere Geburtagskinder 2009:
 

Zum 125. Geburtstag gratulieren wir

dem kleinen offenen Lastbeiwagen Type kl  Nr. 11023
gebaut 1884 in der k.k.priv.Wagenfabrik Johann Weitzer in Graz als Dampftramwayanhänger Nr.23
Museumsfahrzeug seit 6.7.1987, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
 

Zum 105. Geburtstag gratulieren wir

der Anhängerlowry Type al  Nr. 7008
gebaut 1904 als Nr. 369 in der Hauptwerkstätte der Gemeinde Wien - Städtische Straßenbahnen, Rudolfsheim,
Museumsfahrzeug seit 15.12.1978, WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising

 

Zum 100. Geburtstag gratulieren wir

dem Motorwagen Type G3  Nr. 2103
gebaut 1909 in der Grazer Wagen- und Waggonfabrik,
Museumsfahrzeug seit 12.4.1970, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

dem Schulungswagen Type GS  Nr. 6858
gebaut 1909 als G3 2130 in der Grazer Wagen- und Waggonfabrik,
Museumsfahrzeug seit 10.9.1973, WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising
 

Zum 95. Geburtstag gratulieren wir

dem Schienenschleifwagen Type SS  Nr. 6047
gebaut 1914  als SP 6047 von der Wagenfabrik J. Rohrbacher in Wien 13
Museumsfahrzeug seit 30.12.1972, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

 

Zum 90. Geburtstag gratulieren wir

dem Beiwagen Type k5  Nr. 3940
gebaut 1919 als gm1 7398 in der Waggonfabrik Simmering, umgebaut 1937
Museumsfahrzeug seit 18.4.1984, WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising

dem Beiwagen Type k5  Nr. 3964
gebaut 1919 als gm1 7338 in der Waggonfabrik Simmering, umgebaut 1938
Museumsfahrzeug seit 27.10.1970, WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising

dem Beiwagen Type k5  Nr. 3965
gebaut 1919 als gm1 7339 in der Waggonfabrik Simmering, umgebaut 1938
Museumsfahrzeug seit 27.10.1970, WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising

dem Beiwagen Type k5  Nr. 3984
gebaut 1919 als gm1 7367 in der Waggonfabrik Simmering,  umgebaut 1938
Museumsfahrzeug seit 28.12.1970, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum


Zum 85. Geburtstag gratulieren wir

der Fahrrad-Draisine Type fd  Nr. 7291
gebaut 1924  in der Signalwerkstätte der Gemeinde Wien - Städtische Straßenbahnen,
Museumsfahrzeug seit 20.7.1976, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

 

Zum 80. Geburtstag gratulieren wir

dem Motorwagen  Type P2  Nr. 462,
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 16.7.1971, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

dem Motorwagen Type M  Nr. 4101,
gebaut 1929 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug seit 29.6.1975, WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising

dem Motorwagen Type M  Nr. 4148,
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 30.12.1974, WTM-Betriebsfahrzeug  im Heimatbahnhof Speising

dem Motorwagen Type M1  Nr. 4151
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 20.11.1976, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

dem Motorwagen Type P  Nr. 4153
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 16.7.1971, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

dem Beiwagen Type m3  Nr. 5358
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 30.12.1974, WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising

dem Beiwagen Type m3  Nr. 5364
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 19.1.1979, WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising

dem Beiwagen Type m3  Nr. 5412
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 15.12.1978, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

dem Beiwagen Type m3  Nr. 5417
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 30.12.1974, WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising


Zum 65. Geburtstag gratulieren wir

dem Triebwagen Type A  Nr. 1,
gebaut 1944 mit der Vorprogramm-Nr.45 in der Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg,
Museumsfahrzeug seit 30.12.1972, WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising

dem Triebwagen Type A  Nr. 25,
gebaut 1944 mit der Vorprogramm-Nr.41 in der Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg,
Museumsfahrzeug seit 30.12.1972, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum


Zum 50. Geburtstag gratulieren wir

dem Beiwagen  Type c3  Nr. 1110,
gebaut 1959 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug seit 13.12.1985, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

dem Beiwagen  Type l  Nr. 1702,
gebaut 1959 als l3 1702 bei Gräf&Stift,
Museumsfahrzeug seit 01.10.1987, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
 

Zum 40. Geburtstag gratulieren wir

dem Schulungswagen  Type GS1  Nr. 6859,
gebaut 1969  in der Hauptwerkstätte der Wiener Stadtwerke-Verkehrsbetriebe, Rudolfsheim,
Museumsfahrzeug seit 30.5.1986, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

 

Details über die Museumsfahrzeuge finden Sie unter Ausstellungsfahrzeuge und Betriebsfahrzeuge

 
 

     

Am Samstag, 15. und Samstag, 22. November 2008, ab 14:00 Uhr Karlsplatz bis 18:00 Uhr.
      Samstag, 29. und Sonntag, 30. November 2008, ab 14:00 Uhr Karlsplatz bis 18:00 Uhr,
      Freitag, 5. Dezember 2008 (Krampus),
                ab 9:50 Uhr Karlsplatz bis 13:00 Uhr und ab 17:50 Uhr Karlsplatz bis 21:00 Uhr.
      Samstag, 6. und Sonntag, 7. Dezember 2008, ab 14:00 Uhr Karlsplatz bis 18:00 Uhr,
      Samstag, 13. und Sonntag, 14. Dezember 2008, ab 14:00 Uhr Karlsplatz bis 18:00 Uhr,
      Samstag, 20. und Sonntag, 21. Dezember 2008, ab 14:00 Uhr Karlsplatz bis 18:00 Uhr,
      sowie Montag, 22. und Dienstag, 23.Dezember 2008,
                ab 9:20 Uhr Karlsplatz bis 13:20 Uhr und ab 17:50 Uhr Karlsplatz bis 21:00 Uhr.
 
 
ist die Manner-Tramway wieder am Ring und Kai unterwegs.

Es werden in unserem Manner-Sonderzug kleine Kostproben aus dem Manner-Sortiment verteilt, um die die kleinen und großen Gäste auf Weihnachten einzustimmen.

         
Unser Manner-Christkindl-Sonderzug am Karlsplatz vor der Abfahrt am 22.11.2008. (Foto: Heckl)
 

Der Manner Christkindl-Sonderzug fährt vom Karlsplatz vor dem Otto-Wagner Stadtbahn-Pavillon -
Haltestelle „Karlsplatz“ der Linien U1, U2, U4, Tram-Linie 1, 62, Badner Bahn & Autobuslinie 4A - über den Ring im Uhrzeigersinn (also Innerer Ring) über Dr. Karl-Renner-Ring-Volkstheater-MQ U3, Burgtheater-Rathaus (Christkindlmarkt), Schottentor-Universität U2, Schwedenplatz U1-U4 zurück zum Karlsplatz.

 

 
 

Soeben erschienen !

Der erste Sonderband der „Wiener Verkehrsblätter“Der Stadtverkehr zur UEFA EURO 2008TM ist erschienen!

Auf 34 Seiten im A4-Format werden alle planmäßigen und viele außerplanmäßigen Verkehrsmaßnahmen in jenen acht österreichischen Städten beschrieben, in denen die Fußball-Europameisterschaft 2008 ausgetragen wurde. In ausführlichen Texten und zahlreichen Farbbildern findet sich eine Vielzahl von Besonderheiten, etwa dem allerletzten Sonderverkehr mit Straßenbahnen zum Wiener Ernst-Happel-Stadion, dem Einsatz von Leihbussen aus Linz und Koper in Klagenfurt, teils private Anhängerzüge und etliche sonstige Leihfahrzeuge im erheblich ausgeweiteten regionalen Autobus-Linienverkehr um Innsbruck, viele themenbezogene Totalwerbungswagen bei den Schweizer Stadtverkehrsbetrieben und so manche „Schmankerln“ mehr! 

Bezug zum Preis von € 16,90 (exkl. Versand) beim Phoibos-Verlag, Anzengrubergasse 16, A-1050 Wien, Tel. 01-544 03 191, Fax 01-544 03 199, E-Mail office@phoibos.at oder beim „Wiener Arbeitskreis Nahverkehr“ an der E-Mail-Adresse verkehrsblaetter@gmx.at.    

 

 
 

Sonntag, 26. Oktober 2008

Neue Linienführung der Linien 1 & 2

Zur Einführung der neuen Linienführung der Linie 1 Stefan-Fadinger-Platz über Ring Oper - Schottentor zur Prater Hauptallee und der Linie 2 von Ottakring Erdbrustgasse über Ring – Schwedenplatz zum Friedrich-Engels-Platz wurden in Zusammenarbeit mit den Wiener Linien zusätzlich zu den planmäßig in 10-Minuten-Intervall fahrenden Linienzügen, in der Zeit von 11 bis 15 Uhr, historische Tramwayzüge in 20-Minuten-Intervall eingesetzt.

  
Die WTM-Züge 2597+3940, 4013+5358, 4101+5211 vor der Abfahrt im Heimatbahnhof Speising und im Einsatz der 2597 und der geschmückte Linienzug der Linie 2 in Ottakring in der Endstation.

Zum Einsatz kamen je fünf historische Züge der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF und zwar
auf der Linie 1 drei Züge mit Wagen der Typen M + m3, ein Zug mit dem T1 408 + m3 und der F 711.

Auf der Linie 2 ein Zug mit L1 2597 + k5 3940, ein Zug mit M 4048 + k3 1608, ein Zug mit M 4101 + m2 5211 und zwei Züge mit M 4013 + m3 5358 und M 4148 + m3 5364.

 

 
 

Das war der Tramwaytag 2008
am 13. September 2008

Der traditionelle Tramwaytag der Wiener Linien fand heuer zum 24. Mal statt. Schauplatz war diesmal die Straßenbahnremise Simmering in der Simmeringer Hauptstraße 156.

Neben den im Bahnhof Simmering abgestellten Linienzügen, konnte man auch mit den Museumswagen K 2283+ u3 1948 und dem ersten österreichischen Gelenkwagen Type D Nr. 4301, welcher vor 50 Jahren auf der Linie 71 in Betrieb genommen wurde, eine Rundfahrt zwischen Bahnhof Simmering und Zentralfriedhof 3. Tor unternehmen.

In der Halle abgestellt war der erste sechsachsige Gelenktriebwagen Type E Nr. 4401 aus dem Jahre 1959, welcher sich auch bereits im Museum befindet.

Am Vorkopf war auch der vorbildlich von der "MT Eisenbahnbedarf HandelsgmbH" in Osteuropa rekonstruierte K 2307 im Zustand des Umbaus mit vier Doppeleinstiegen zu besichtigen.

 

Der Zug K 2283 + u3 1948 als Linie 106 kommt von seiner Rundfahrt zurück und unser D 4301 steht neben der modernen WLB-Garnitur zur Heimfahrt bereit. (Fotos: Portele)

 

Der rekonstruierte K 2307 als Linie 72 am Vorkopf des Bahnhofes Simmering als Blickfang und der E 4401 als Linie 71 in der Veranstaltungshalle. (Fotos: Portele)

Wie immer, wurde auch diesmal, ein Zubringerdienst mit historischen Tramwaywagen zwischen Grillgasse (U3-Station "Enkplatz) und Kaiserebersdorf von der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF eingerichtet. Es waren vier Zweiwagenzüge und ein Solo-Triebwagen im Einsatz.

Das WTM setzte den selten in Betrieb stehenden Heidelberger Type A Nr. 1 mit dem k5 3964 in Lieferzustand 1938 und den M 4048 mit dem k6 1530 ein.

 

 


Die historischen Zubringerzüge des WTM A Nr.1 + k5 3964 und M 4048 + k6 1530 gut besucht vor dem Bahnhof Simmering. (Fotos: Portele)

 

 
 

Letzter Zug auf den Strecken 11 und 21

Nach dem gegenwärtigen Stand war unser L1 2597 der letzte Zug auf der Reststrecke 11 vom Stadion zum Elderschplatz und auf der Strecke 21 vom Elderschplatz zum Praterstern.

Am Montag, 30. Juni 2008 um 0:10 Uhr verließ der Sonderzug des WTM mit dem 2597 und mit VIP-Gästen
auf der Rückfahrt vom Schluss-Spiel der UEFA EURO-2008 an Bord, die Haltestelle „Meiereistraße“ Richtung Praterstern.

Die Stimmung war gut, obwohl die prominenten Gäste, unter anderen der berühmte Schauspieler Mario Adorf, aus Deutschland waren und das Fußballmatch nicht nach ihren Wünschen endete.


Als die Prominenten Fahrgäste Richtung Stadion unterwegs waren, war die Welt für alle noch in Ordnung. Die Strecke zum Stadion war noch befahrbar und auch die Gäste in Deutschland-Dress, wie Schauspieler Mario Adorf, waren in froher Erwartung eines Deutschland-Sieges. Am Nebenbild der Sonderzug bei seiner Zufahrt in der Nacht, um die Gäste abzuholen, nochmals für Erinnerungsfotos mit dem Liniensignal 21 und der Brustwandtafel „Krieau-Stadion“ besteckt vor dem Neubau des Stadion-Centers. (Fotos: Portele)


Der letzte Sonderzug verlässt den, zum Schutz der Autofahrer, mit Gitter abgesperrten Streckenbereich vor dem Stadion-Center. Am 30. Juni 2008 um 0:10 fährt, als letzter Straßenbahnzug, der WTM-Tramway-Sonderzug mit dem 2597 und prominenten Gästen an Bord, von der Haltestelle „Meiereistraße“ ab. (Fotos: Portele)

 

 
 

Gertrude Fröhlich-Sandner
Kuratoriumvorsitzende
des Wiener Tramwaymuseum

Unsere Kuratoriumsvorsitzende und langjährige Freundin des Wiener Tramwaymuseums ist am Freitag,
dem 13. Juni 2008 im 83. Lebensjahr von uns gegangen.

Gertrude Fröhlich-Sandner wurde am 25. April 1926 als Gertrude Kastner in Wien geboren. Nach Volks- und Hauptschule besuchte sie die Lehrerbildungsanstalt in Wien und schloss sie mit der Volksschullehrerprüfung ab. 1946 begann sie ihre Tätigkeit als Erzieherin bei den Wiener Kinderfreunden, 1947 wechselte sie in das Landesbüro der Wiener Kinderfreunde und übernahm dort die Betreuung des Hortsekretariates.

Ab 1948 war sie Volksschullehrerin, 1959 wurde sie in
Mariahilf in den Wiener Gemeinderat gewählt, 1965 zur Stadträtin für Kultur, Schulverwaltung und Sport ernannt und 1969 als erste Frau zur Vizebürgermeisterin und Landeshauptmann-Stellvertreterin, ein Amt, das sie unter den Bürgermeistern Bruno Marek, Felix Slavik und Leopold Gratz ausübte. 

Am 25. November 1972 wurde unsere Sammlung offiziell als „Wiener Tramwaymuseum von Frau Vizebürgermeister und Kulturstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner, „unserer Gerti“ eröffnet und damit die ständige öffentliche Zugänglichkeit für die interessierten Wiener und Besucher von außerhalb hergestellt.  

Frau Vizebürgermeister und Kultustadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner bei der Eröffnungsrede im Wiener Tramwaymuseum. (Foto: Seelmann)

1979 übernahm Fröhlich-Sandner als Amtsführende Stadträtin die Bereiche Bildung, Jugend und Familie.

1984 schließlich trat Gertrude Fröhlich-Sandner als Bundesministerin für Familie, Jugend und Konsumenten-
schutz in die Regierung ein, der sie bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1987 angehörte.

„Miteinander reden“ war stets die Devise ihrer politischen Arbeit, getreu ihrer Überzeugung, dass „wo Worte fehlen, nur mehr die Gewalt bleibt“.

Als Kulturstadträtin führte sie den Dialog mit den Besetzern von Arena, Amerlinghaus oder Gassergasse. Die Rettung des Spittelberg-Viertels ist ihr ebenso zu verdanken wie der Erhalt des Raimundtheaters.

Fröhlich-Sandner gründete die „Streetworker“ und schuf sozialtherapeutische Wohngemeinschaften. In ihrer Amtszeit wurden auch die städtischen Heime umstrukturiert, anstelle von Schlafsälen traten familienähnliche Kleingruppen.

Gertrude Fröhlich-Sandner war von 1969 an 21 Jahre lang Bundesvorsitzende der Österreichischen Kinder-
freunde und seit 1990 aktive Ehrenvorsitzende dieser Organisation.

Gertrude Fröhlich-Sandner war immer für uns da und hat sich für unsere Anliegen eingesetzt.

Mit ihr verlieren wir eine echte Freundin.

Wir werden sie nie vergessen!

 

 
 

Zum sechsten Mal:
Eine Tramway am Stephansplatz !

Vom 28. April bis 5. Mai 2008 fand der Steffl-Kirtag am Wiener Stephansplatz statt. Die Firma Manner als langjähriger Sponsor des Domes - das Gehalt eines Steinmetzes der Wiener Dombauhütte wird nun schon seit 30 Jahren von der Firma Manner bezahlt - hatte wieder unseren Manner-Beiwagen als Verkaufsstand zum Vertrieb von Manner-Produkten zu Gunsten des Domes aufstellen lassen. Die Überstellung des Beiwagens k3 Nummer 1620 fand diesmal am Abend des 28. April mit einem Straßenroller der Firma Prangl über die selbe Strecke wie voriges Jahr statt. Während der gesamten Veranstaltung blieb der Beiwagen - wie letztes Mal - auf dem Straßenroller, sodass das Auf- und Abladen wieder im Heimatbahnhof Speising erfolgen konnte. Dank der guten Zusammenarbeit von Prangl und WTM verlief sowohl der Hin- als auch der Rücktransport am 5. Mai problemlos.

 

 
 

Vor 50 Jahren: 17. Februar 1958 -
Erster Linieneinsatz des ersten österreichischen Gelenktriebwagens
Type D  Nr. 4301



Der erste österreichische Gelenktriebwagen D 4301 bei seiner Ausfahrt aus dem Wiener Tramwaymuseum in Ottakring im Jahre 1982

Gebaut 1957 von Waggonfabrik Gräf & Stift FbNr.7614
unter Verwendung der Untergestelle der n1-Beiwagen 5782 und 5784,
welche 1926 von Simmeringer Waggonfabrik gebaut wurden.

Länge über Puffer: 21280 mm, Achsstand: 3600/10700/3600 mm,  Eigengewicht: 28875 kg, Leistung: 184 kW
,

30 Sitzplätze / 91 Stehplätze.

Museumsfahrzeug seit 30.12.1974
Fahrzeugeigentümer: WTM -Wiener Tramwaymuseum

Rekonstruktionszustand 1958
Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
 

Unser Museumswagen Type D Nr.4301 war der erste Straßenbahn-Gelenktriebwagen Österreichs. Zu seinem Bau wurden die Fahrgestelle der Stadtbahn-Beiwagen n1 5782 und 5784 verwendet, welche am 23. Juli 1956 an Gräf & Stift zum Umbau geliefert wurden. Die beiden, darauf neu in geschweißter Stahlbauweise gebauten Wagenkastenteile entsprechen der Bauart der T2 und wurden durch ein schwebendes Gelenk mit waagrechten und senkrechten Teleskopwänden nach dem Patent der italienischen Firma Savigliano aus Turin verbunden. 

Der Wagen hat, wie die Type T2, elektro-motorisch angetriebene Falttüren, einen festen Schaffnerplatz für Fahrgastfluß von hinten nach vorne, Feinstufen-Nockenfahrschalter in Winkelbauweise für Hebelbetätigung Type N56.5H, Rangierfahrschalter Type RFS1957 im Heck, vier Motore der Type WD571 (ursprünglich Type U158), elektrische Kurzschlußbremse als Betriebsbremse, Druckluftbremse mit Pedalbedienung als Feststellbremse, Schleuderschutzeinrichtung, Handbremse, Notbremspedal am Schaffnerplatz, vier Schienenbremsmagnete mit je fünf Tonnen Anpreßdruck, Druckluft- und Handbremse wirkend auf je vier Bremsklötze pro Achse, wobei die Handbremse nur auf den ihr zugehöriger Wagenteil wirkt, vier Entgleisungsventile, welche eine Einbremsung beim Durchfahren von zu engen Kurven bewirkt. 

Der Fahrschalter war ursprünglich für wahlweise Hebel- oder Kurbelbedienung eingerichtet, im Betrieb wurde dann allerdings nur der Hebel verwendet. 

Der Gelenktriebwagen D 4301 wurde am 3. Juli 1957 von Gräf & Stift an die Hauptwerkstätte ausgeliefert, am 16.8.1957 offiziell übernommen und am 20. August 1957 für Probefahrten durch Ewv nach Favoriten überstellt. Am 14. Dezember 1957 kam er nach Erdberg für Probefahrten auf den Strecken 80/81 und schließlich am 2. Jänner 1958 nach Simmering, wo er erstmal unter großer Anteilnahme von Bevölkerung und Presse am 17. Februar 1958 auf der Linie 71 eingesetzt wurde. 

Am 8. August 1960 wurden die Motore der Type U158 gegen WD571 und die Vielfachkupplungsdosen ELIN ED10 gegen ED16 getauscht. Auch erhielt er das Zweisicht-Dachsignal auch am Heckteil. 

Am 12. August 1960 kam er zum Bahnhof Währing, am 31.8.1960 aber wieder nach Simmering, um am 5.10.1960 wieder in Währing zu sein, aber am    14. Dezember 1961 nach Floridsdorf überstellt zu werden.

Am 22. März 1962 kam er wieder zurück nach Währing, wo er bis zu seiner Ausscheidung aus dem Betriebsstand und der Übernahme durch das WTM blieb. 

Der Prototypwagen D 4301 wurde offiziell am 30.12.1974 vom WTM übernommen.
 

Nach dem Muster des Prototypwagens 4301 wurden in den Jahren 1959 und 1960 noch 15 fast gleichartige Wagen mit der Typenbezeichnung D1 und die Betriebsnummern 4302-4316 beschafft.  Augenfälliger Unterschied zwischen den Typen D und D1 ist eine dreiteilige Hecktüre bei der Type D1.

Die sehr schweren Fahrzeuge waren in der Folge ausschließlich im Betriebsbahnhof Währing beheimatet, wo sie auf den Linien 41, 42, 9 und E2 verwendet werden. Obwohl ursprünglich der Betrieb mit einem c2 oder c3-Beiwagen vorgesehen war, wurden die D, D1, wegen des Überschreitens der Zuglänge von 35 Metern immer nur als Solotriebwagen eingesetzt.

Am 20.7.1976 wurde als Serien-D1 der Wagen Nr. 4310 in den Stand des WTM übernommen. Der 4310 wurde per 30.6.1982, im Zuge der von den Verkehrsbetrieben angeordneten Wagenreduzierung wegen Platzmangels, an den Verein AOT-Arbeitsgemeinschaft Oldtimertramway abgegeben, welcher ihn am 18.4.1984 wieder an das WTM zurückstellte, wo er wieder in den WTM-Betriebswagenstand aufgenommen wurde. Eine Abstellung und Inbetriebnahme beim WTM wurde von den Verkehrsbetrieben verhindert.

Der Wagen war seit der offiziellen Ausscheidung aus dem WTM im Bahnhof Simmering im Freien und später bis 1986 in Erdberg abgestellt. Daraufhin kam er wieder nach Simmering auf das Freigelände. Dort rostete er vor sich hin und durfte nicht betreut werden, bis er schließlich in der Zentralwerkstätte verschrottet wurde.  

 
 

Unsere Geburtagskinder 2008:

Zum 80. Geburtstag gratulieren wir

dem Motorwagen  Type M  Nr. 4048,
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 19.1.1979, WTM-Betriebsfahrzeug

dem Motorwagen Type M  Nr. 4077,
gebaut 1928 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug seit 17.09.1981, WTM-Betriebsfahrzeug

dem Motorwagen Type M  Nr. 4078,
gebaut 1928 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug seit 15.12.1978, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

dem Beiwagen Type m2  Nr. 5194
gebaut 1928 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug seit 15.12.1978, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

dem Beiwagen Type m2  Nr. 5200
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 24.12.1975, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

dem Beiwagen Type m2  Nr. 5210
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 19.1.1979, WTM-Betriebsfahrzeug

dem Beiwagen Type m2  Nr. 5211
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 30.12.1974, WTM-Betriebsfahrzeug

dem Beiwagen Type m3  Nr. 5311
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 30.12.1972, WTM-Betriebsfahrzeug

dem Beiwagen Type m3  Nr. 5337
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug seit 20.11.1976, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

Zum 100. Geburtstag gratulieren wir

dem Kabeltrommelwagen Type kt  Nr.7131
gebaut 1908 in der Hauptwerkstätte der Gemeinde Wien - Städtische Straßenbahnen, Rudolfsheim,
Museumsfahrzeug seit 29.10.2002, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

Zum 140. Geburtstag gratulieren wir

dem zweispännigen Pferdebahn-Sommerwagen Nr. 53
gebaut 1868 bei Spiering, Wien-Leopoldsstadt, Taborstraße
Museumsfahrzeug seit 19.01.1979, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum

Details über die Museumsfahrzeuge finden Sie unter Ausstellungsfahrzeuge und Betriebsfahrzeuge

 

 
 

      

Am Dienstag, 18. und Mittwoch, 19. März 2008 war die Manner-Tramway wieder am Ring und Kai unterwegs. Helfer des Osterhasens verteilten in unserem Manner-Sonderzug kleine Kostproben aus dem Manner-Sortiment.

Abfahrt vom Karlsplatz war jeweils um 9:20, 10:10, 11:00, 11:50, 12:40,
letzter Zug an 13:20 Karlsplatz am Vormittag
und 17:50, 18:40, 19:30, 20:20, letzter Zug an Karlsplatz 21:00 am Abend.

Der Manner Oster-Sonderzug fuhr vom Karlsplatz vor dem Otto-Wagner Stadtbahn-Pavillon -
Haltestelle „Karlsplatz“ der Linien U1, U2, U4, Tram-Linie 62, 65, Badner Bahn & Autobuslinie 4A - über den Ring gegen den Uhrzeigersinn (wie Linie 2) über Stubentor U3 und Kai über Schwedenplatz U1-U4, Schottentor-Universität U2, Dr. Karl-Renner-Ring-Volkstheater U3, Staatsoper U1,  zurück zum Karlsplatz.

 
 

     

Von Donnerstag, 20. bis Sonntag, 23. Dezember 2007 war die Manner-Tramway wieder am Ring und Kai unterwegs. Als Helfer des Christkindls verteilten der Weihnachtsmann und ein Engerl in unserem Manner-Sonderzug kleine Kostproben aus dem Manner-Sortiment.

      
 

Der Manner Christkindl-Sonderzug fuhr vom Karlsplatz vor dem Otto-Wagner Stadtbahn-Pavillon -
Haltestelle „Karlsplatz“ der Linien U1, U2, U4, Tram-Linie 62, 65, Badner Bahn & Autobuslinie 4A - über den Ring im Uhrzeigersinn (wie Linie 1) über Haltestelle Oper U1, Dr. Karl-Renner-Ring-Volkstheater U3, Burgtheater-Rathaus (Christkindlmarkt), Schottentor-Universität U2, Schwedenplatz U1-U4, Stubentor U3 zurück zum Karlsplatz.

 

 
 

Jubiläen im Jahre 2008:

Vor 40 Jahren am 11. Mai 1968:
Jubiläumsfestzug und Ausstellung
„100 Jahre Wiener Tramway“

Vor 35 Jahren am 13. Mai 1973:
Erste planmäßige Tramway-Stadtrundfahrt „Rund um Wien“
durch das Wiener Tramwaymuseum (WTM)

Vor 30 Jahren am 24. Juni 1978:
Jubiläumsfestzug „75 Jahre Städtische Straßenbahnen“

Vor 25 Jahren am 10. Juli 1983:
Jubiläumsausstellung
„80 Jahre Städtische Straßenbahnen“
im Wiener Tramwaymuseum in Ottakring

 

 
 

6. Oktober 2007

„Lange Nacht der Museen“
im Wiener Straßenbahnmuseum
 

6. - 7. Oktober 2007

Aktionstage im Wiener Straßenbahnmuseum

Saisonschluss im Wiener Straßenbahnmuseum

Bis 21. Oktober 2007:

Als die erste Elektrische fuhr ...“

Ausstellung
„110 Jahre elektrische Straßenbahn in der Brigittenau“
im Bezirksmuseum Brigittenau
1897-2007

 
Am 28. Februar 2007 fand im Bezirksmuseum Brigittenau in der Dresdnerstraße 79 (S-Bahn und Straßenbahnlinie N-Station „Traisengasse“ / U6-Station „Dresdner Straße“  und eine Haltestelle zur Traisengasse.) die Eröffnung der Ausstellung „110 Jahre elektrische Straßenbahn in der Brigittenau“ durch Herrn Bezirksvorstehen Karl Lacina statt.

 

 

Die von Museumsleiter  Prof. Roland Peter Herold und Kollegen gestaltete Ausstellung zeigt Bilder und Exponate der Tramway von der ersten "Elektrischen" -  der heutigen Linie 5, der so genannten Transversallinie, welche am 28. Jänner 1897 ihren Betrieb aufnahm und durch die Brigittenau fuhr - bis zum Niederflurwagen ULF (Ultra Low Floor Tram).

Ausstellungsöffnungszeiten im Bezirksmuseum: jeden Donnerstag 17 bis 19 Uhr, Sonntag 10 bis 12 Uhr.

 
 

1907 - 2007:
100 Jahre „Rund um Wien“
Vor 35 Jahren am 13. Mai 1973:
1. Tramway-Stadtrundfahrt „Rund um Wien“
durch das Wiener Tramwaymuseum (WTM)

Wegen der immer größer werdenden Beliebtheit der Straßenbahn und um den Besuchern die Sehenswürdigkeiten Wiens zeigen zu können, wurden in den Jahren 1907 bis 1914 Stadtrundfahrten mit besonders hiefür gebauten „Exkursions- und Ausflugswagen“ auch „Salonwagen“ genannt, durchgeführt.

Die vier großen bogenförmigen Seitenfenster und die transportable Sitzgelegenheiten im Wageninneren boten gute Sichtverhältnisse und Bequemlichkeit,
wobei der Galawagen Nr. 2001 besonders luxuriös ausgestatten war und daher für Eröffnungsfahrten und besonders wichtiger Fahrgäste eingesetzt wurde.
Das Interesse an diesen Sonderfahrten war so groß, dass man nicht weniger als sieben Triebwagen und fünf gleich aussehende Beiwagen dieser Sondertype beschaffte und zwei weitere Wagen für diese Fahrten adaptierte. Der Erste Weltkrieg setzte diesen Tramway-Stadtrundfahrten „Rund um Wien“ am 4. August 1914 ein jähes Ende.

Am 26. August 1907, also vor über 100 Jahren, war die allererste der „Wiener Rundfahrten“ mit den neu beschafften Ausflugstriebwagen der Type AW Nr. 2001-2004 vom Neuen Markt aus. Ab dem Jahre 1909 war der Abfahrtspunkt beim Liebenberg-Denkmal gegenüber der neuen Universität. In diesem Jahr wurde auch mit dem 2101 ein weiterer AW-Triebwagen und im selben und folgenden Jahr fünf gleich aussehende Beiwagen Type aw Nr. 1277-1279 und 3405-3406, gebaut. Den Abschluss bildeten die beiden 1912 gebauten AW-Triebwagen Nr. 2281-2282. Die Wagen wurden im Jahre 1913 in der Nummerngruppe AW 76 bis 82 und aw 1277 bis 1281 zusammengefasst. Zusätzlich wurden im Jahre 1910 die normalen Triebwagen der Type G2 Nr. 2075 und der Mitteleinstiegbeiwagen Type h Nr. 3001 zu Salonwagen (Ausflugswagen) adaptiert.
Alle Excursionswagen wurden in den Jahren 1925, 1931 und 1937 für den normalen Linienverkehr umgebaut und bei allen Wagen, außer bei drei aw-Beiwagen 1277 bis 1279, später mit den Nummern 3198 bis 3200, die Plattformen verglast.


Der erste Serien-Ausflugswagen AW Nr.2002 jetzt Schulwagen GS Nr.6857 und der AW 2004, dahinter der 2002 bei der Abfahrtsstelle Liebenberg-Denkmal gegenüber der Universität bei den "Salonwagenfahrten" RUND UM WIEN vor dem ersten Weltkrieg. Die Fahrten gab es von 1907 bis 1914 und waren bei Einheimischen und Besuchern sehr beliebt.

Außer bei einigen Sonderfahrten, wie für den Jockey-Club in die Freudenau und bei der Wiener Herbstmesse 1921 und Frühjahrsmesse 1922, blieben die Ausflugswagen nach Einstellung der regelmäßigen Stadtrundfahrten 1914 bis zur ihrer Adaption zu Linienfahrzeugen in den Jahren 1925 und 1931 abgestellt.

Erst im Jahre 1973, also nach 59 Jahren, wurde diese einzigartige Tourismus-Attraktion durch das Wiener Tramwaymuseum wieder aufgenommen. Als erfreuliche Renaissance der schon in der „guten, alten Zeit“ der Donaumonarchie veranstalteten „Salonwagen“-Stadtrundfahrten , fuhr ein historischer Straßenbahnzug aus dem Wiener Tramwaymuseum jeden Sonntag von Anfang Mai bis Ende Oktober vom Karlsplatz zum Schloss Belvedere (Führung durch den Park), über die Wiener Ringstraße, in den Prater (Führung mit Riesenrad, Liliputbahn und Vergnügungspark), zum Schloss Schönbrunn (mit Kurz-Führung) und zurück über Mariahilferstraße und Stiftsgasse zum Karlsplatz. Ein geprüfter Fremdenführer informierte über alle interessanten Bauwerke entlang der Fahrtroute und erzählte auch sonst noch Wissenswertes „Rund um Wien“.

                      

Offizielle Eröffnungsfahrt der WTM-Tramway-Stadtrundfahrten „Rund um Wien" mit Bürgermeister Felix Slavik, Vizebürgermeisterin Gertrude Fröhlich-Sandner und Stadtrat Franz Nekula am 20. Mai 1973, nachdem bereits eine Woche vorher, am 13. Mai 1973, eine spezielle Pressefahrt für die Fotoreporter stattfand.

Anfangs wurden diese Fahrten mit dem ehemaligen Ausflugswagen Nr. 2101 mit nahezu in Originalzustand rekonstruiertem Innenraum mit Original-Korbstühlen und zwei Beiwagen der Type d2 Nr. 5032 und 5064 durchgeführt, da "normale" Altwagen noch zu unattraktiv gewesen wären. Später wurden zur Schonung der Korbsessel des Salonwagens die Wagen Type Gaw Nr.2003 (ex AW mit Längsbänken) und Type H Nr. 2215 mit Beiwagen Type u2 Nr. 3832 und als  „Verstärker“ der vom WTM rekonstruierte K Nr. 2380 (alle noch ohne Schienenbremse) eingesetzt und schließlich bis zur Übernahme dieser planmäßigen Stadtrundfahrten durch die Wiener Verkehrsbetriebe die Garnitur Type K Nr. 2319 (Baujahr 1912) mit dem k5 Nr. 3965 (beide mit Schienbremse).

Diese Stadtrundfahrten „Rund um Wien“ wurden bis 1985 durch das WTM - Wiener Tramwaymuseum durchgeführt - ohne Subventionen aus Steuergeld - und waren sehr erfolgreich. Das Presse-Echo in der ganzen Welt war groß und wir konnten auch viele Gäste aus Australien, Japan, Kanada und den USA bei unseren Tramway-Stadtrundfahrten begrüßen.

1985 mussten diese regelmäßigen Stadtrundfahrten dann an die Wiener Verkehrsbetriebe jetzt „Wiener Linien“ abgegeben werden, welche diese Fahrten als „Oldtimerfahrten“ nun mit eigens dafür adaptierten Einrichtungs-Zweiwagenzügen der Typen M+m3  (mit Kühlschrank, Stereoanlage etc.) 4033 + 5356 (Beiwagen ex WTM) und 4137 + 5418 durchführen.

Erhalten blieben von den ehemaligen AW der 2101 (Baujahr 1909) als für den Linienbetrieb umgebauter G2(aw) Nr. 2003 (vom WTM in den Zustand von 1938 rekonstruiert) und der 2282 (Baujahr 1912), als im Innenraum als Ausflugswagen adaptierter mit der Letztnummer bezeichneter 2101, dessen Kasten-Rekonstruktion mit offenen Plattformen und der Nummer 82 (welcher er von 1913 bis 1931 hatte) vorsehen ist. Weiters ist das Untergestell des ehemaligen AW 2002 (Baujahr 1906) als umgebauter Schulwagen GS 6857 der Nachwelt erhalten geblieben.

Der 2003 und der 2101 sind als Ausstellungsfahrzeuge im Wiener Straßenbahnmuseum zu besichtigen, der 6857 als Manner-Werbewagen  im Sonderzugsbetrieb des WTM.

 

 
 

1972 - 2007:  35 Jahre
Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“ öffentlich zugänglich

Vor 35 Jahren, am 25. November 1972, wurde das Wiener Tramwaymuseum durch Frau Vizebürgermeister und Kulturstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner in der Halle 4 des Betriebsbahnhofes Ottakring offiziell eröffnet, nach dem die Sammlung bereits seit Sommer 1969 für Gruppen und interessierte Einzelpersonen nach Vereinbarung im Rahmen von Führungen kostenlos zugänglich war.

     
Offizielle Eröffnung der Sammlung am 25. November 1972 durch Frau Vizebürgermeister und Kulturstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner (Bild links). Helmut Portele führt durch „sein“ Museum in der Halle 4 des Betriebsbahnhofes Ottakring die prominenten Festgäste (Bild rechts - Fotos: Peter Seelmann)

  

   
Das „Wiener Tramwaymuseum“ im Bahnhof Ottakring zeigte - trotz beengter Platzverhältnisse - im Rahmen von Führungen, die interessantesten Wiener Straßenbahnwagen und ihre Einrichtungen von außen und innen. Das Bild links oben zeigt die Besichtigungsmöglichkeit von Hilfsfahrzeugen, welche der Wiener Bevölkerung kaum bekannt sind (z.B. Fahrer-Schulungstriebwagen 6858 und Krantriebwagen 6112). Am Foto oben rechts sieht man Züge mit Liniensignalen eingestellter Linien. Links im Bild zum Beispiel der berühmte „Amerikaner“ auf der Linie 11, seinem letzten Einsatzgebiet.


 

Stündliche Führungen durch die Sammlung erklärten auch die letzten Geheimnisse des Tramwaybetriebes sowohl des historischen als auch des aktuellen. Der Besuch war übrigens die gesamte Öffnungszeit des Museums von 1972 bis Februar 1986, für Gruppen und interessierte Einzelpersonen schon seit 1969, jederzeit im Rahmen von Führungen durch Experten kostenlos möglich. Um immer wieder zum Besuch des Museums anzuregen und so das Interesse an der Sammlung zu erhalten, wurden regelmäßig Sonderausstellungen wie z.B. „Krieg und Nachkriegszeit 1939-1955“ mit dem 2260 mit Luftschutzverdunklung veranstaltet.

  

Von 31. Mai 1986 bis Ende der Saison 1991 war am neuen Standort Erdberg sogar weniger Platz für Exponate als in Ottakring (Bild links). Seit 1992 ist, nach Auflassung des Betriebsbahnhofes Erdberg und 26 Jahre nach Gründung der Sammlung Wiener Tramwaymuseum, endlich genug Platz für die Ausstellungsexponate (rechtes Foto).

Das Hauptproblem seit Gründung der Sammlung war der permanente Platzmangel in den Ausstellungshallen. Nach langwierigen Verhandlungen mit den Wiener Verkehrsbetrieben konnte schließlich ein neues Übereinkommen für die Zusammenarbeit, den weiteren Ausbau der Sammlung in dem damals zur Auflassung bestimmten Betriebsbahnhof Erdberg und den Einsatz von historischen Straßenbahnwagen bei Sonderfahrten für den Wien-Tourismus, abgeschlossen werden.

Im Jahre 1986 übersiedelte dann ein Teil der Sammlung
vorerst in eine Halle des Betriebsbahnhofes Erdberg und wurde, unter Leitung der Wiener Verkehrsbetriebe, als „Wiener Straßenbahnmuseum“ am 31. Mai 1986 eröffnet. Schließlich konnte im Jahre 1992 die gesamte von Helmut Portele seit 1966 aufgebaute Sammlung als Ausstellung samt dazugehörender Einrichtungen auf das ganze Areal der ehemaligen Straßenbahnremise ausgedehnt werden. Auch das große unersetzliche Ersatzteillager des WTM wurde nach Erdberg verlagert.

So besteht in der Stadt Wien mit einem der größten Straßenbahnbetriebe der Welt auch eine der vollständigsten und interessantesten Sammlungen des öffentlichen Stadtverkehrsmittel. Eine fast lückenlose Dokumentation - von der Pferdebahn und Dampftramway bis zum modernen Gelenktriebwagen - und ein umfangreiches Zeichnungs- Foto- und Schriftenarchiv sowie eine Sammlung von dazugehörenden Einrichtungen und Bestandteilen zeigen die Entwicklung der Wiener Tramway vom Jahre 1865 bis zur Gegenwart.  

Das „Wiener Straßenbahnmuseum“ der Wiener Linien in der ehemaligen Straßenbahnremise Erdberg in Wien 3, Zugang "Ludwig-Koeßler-Platz", Station "Schlachthausgasse" der U-Bahnlinie U3 und der Straßenbahnlinie 18,
ist im Jahre 2007 noch bis 7. Oktober 2007 jeden Samstag, Sonntag und Feiertag von 9 bis 16 Uhr zu besichtigen. Eintritt für Erwachsene 3 EURO.

 

 
 

1907-2007: 100 Jahre
Liniensystem der Wiener Straßenbahn

Im Jahre 1907 wurden die, von der Pferdebahn übernommenen, hieroglyphenartigen Linienkennzeichen durch ein neues, klug durchdachtes System von Buchstaben und Ziffern ersetzt, das als eines der besten der Welt galt und sofort eine eindeutige Orientierungshilfe gab. 

 

Zahlen 1 bis 20  „Rundlinien“ z.B. Linie 2, 5, 6, 18 ... ,
das sind rund um bzw. tangential zum Stadtkern verlaufende Linien, 

 

Zahlen 21 bis 99  „Radiallinien“ z.B. Linie 21, 38, 46, 58, 62, 71 ... ,
das sind von der Stadtmitte strahlenförmig auswärts führende Linien,
beginnend bei der so genanten Direktionslinie – Praterstraße – Ausstellungsstraße (Strecke 21) gegen den Uhrzeigersinn (damals Linksverkehr !) 

 

Buchstaben bzw. Buchstaben und Ziffern sogenannte „Durchgangslinien“ z.B. Linie C, D, J, H2, S8, TK, 25R ... ,

das sind Linien, welche sowohl über Rund- als auch Radiallinien führen, wobei reine Buchstabenlinien ursprünglich immer über Ring oder Kai, bzw. über die im Index angeführte Rundlinie, fuhren. 

Mit der Einführung des neuen Linenbezeichnungssystems wurden auch in Wien die 350 mm Durchmesser großen, zwei Millimeter starken, Blechscheiben mit der Linienbezeichnung eingeführt, welche bis heute bei allen Wiener Triebwagen, außer der Type E2 und den ULFs, verwendet werden. Diese haben sich in den vergangenen 100 Jahren ebenso bewährt, weil sie einfach, robust und flexibel sind.

 

     
Die Linie 4 vom Südbahnhof zur Hauptallee fuhr nur bis 28. September 1941. Hier WTM-Filmzug in der Kundmanngasse am 5. August 1973. Unser 2606 auf der Zentralfriedhofslinie 7 vom Margaretenplatz zum Dritten Tor am 1. November 1958.
 
Die kürzeste Linie Wiens war die Linie 158 Unter St. Veit – Ober St. Veit. Sie war die erste Straßenbahnlinie nach 1945, die am 27. Juli 1958  auf Autobus umgestellt wurde. Die Sonntags-Linie 162 Bhf. Favoriten – Mauer wurde am 6. Juni 1960 das letzte Mal betrieben.

    

Die zahlenmäßig höchste Linie war die Linie 360 von Mauer, später von Rodaun nach Mödling. Hier ein Zug (2124+3416) vor der Haltestelle „Gaswerk“ am 23.4.1959. Die Linie 60 wurde von 1932 bis 1969 mit Stadtbahnwagen betrieben. Hier der 2721 mit 5795 und 5796 am 2.6.1957 in Speising Richtung Hietzing.

 

Die Ausnahme waren ab 1925 die Liniensignalscheiben der Stadtbahn und der Straßenbahnlinien auf denen die Stadtbahnwagen verkehrten, welche rechteckig waren.

Leider wurde das System in den letzten Jahrzehnten, hauptsächlich durch Einbeziehung der Autobuslinien, sehr verwässert, sodass die verbliebenen vier Buchstabenlinien eigentlich längst abgeschafft gehören. Sie verwirren nur Nicht-Wiener; z.B. mit der Linie O (von vielen Touristen als die Linie "NULL" bezeichnet).
Besser wäre D = 4, J = 3, N = 12, O = 14. 
 

 
 

Ehrenpräsident 
des Wiener Tramwaymuseums

       Leopold Gratz

Heute am Donnerstag, dem 2. März 2006 in den frühen Morgenstunden, starb unser Ehrenpräsident an den Folgen eines Herzinfarkts. 

Leopold Gratz wurde am 4. November 1929 in Wien-Ottakring als Sohn eines Bankbeamten geboren, arbeitete bereits in seiner Jugend aktiv in verschiedenen Organisationen der SPÖ mit und gehörte unter anderem der Gründergeneration des Verbandes Sozialistischer Studenten Österreichs nach 1945 an. Gratz studierte Rechtswissenschaften und begann seine berufliche Karriere als Vertragsbediensteter im Landesarbeitsamt Wien. Er wechselte jedoch bald in die Politik und wurde Klubangestellter. 1963 wurde Leopold Gratz Zentralsekretär der SPÖ und in den Bundesrat entsandt. 1966 zog er als Abgeordneter in den Nationalrat ein, dem er bis 1973 sowie neuerlich von 1986 bis 1989 angehörte. Von Bundeskanzler Bruno Kreisky wurde Gratz 1970 als Bundesminister für Unterricht und Kunst in die Regierung geholt.

1973 trat Leopold Gratz das schwierige Erbe von Felix Slavik als Wiener Bürgermeister an. Gratz förderte die direkte Demokratie (Volksbefragung 1980), holte den populären Helmut Zilk als Stadtrat für Kultur und Bürgerdienst und den noch weitgehend unbekannten Michael Häupl für die von der Stadt lange Zeit vernachlässigte Umweltpolitik. 

Unter seiner elf Jahre dauernden Ära als Wiener Bürgermeister (von 5.7.1973 bis 10.9.1984) wurde die erste U-Bahnlinie eröffnet, nahm die Donauinsel Gestalt an, wurde das Freizeitzentrum Oberlaa eröffnet und mit dem Bau der EBS und der neuen Hauptkläranlage begonnen.

Als Freund der großen und der kleinen Eisenbahn war er auch ein leidenschaftlicher Befürworter des Schienenverkehrs und damit oftmals seiner Zeit voraus. Seine Amtsführung war bestimmt von dem Bestreben für die Sorgen und Wünsche der Wiener stets ein offenes Ohr zu haben und für alle im wahrsten Sinne des Wortes "greifbar" zu sein.

Er war seit April 1978 Ehrenpräsident des „Wiener Tramwaymuseums“ (WTM) und es war ihm ein persönliches Anliegen die Aktivitäten des WTM zu unterstützen. Wir behalten Leopold Gratz als einen Menschen in Erinnerung, dessen Wort stets gehalten hat und bei dem das Menschliche immer im Vordergrund stand.

Mit Leopold Gratz haben wir einen wahren Freund verloren.

Das war der
Tramwaytag 2005

am Samstag, dem 11. Juni 2005 im Bahnhof Brigittenau von 10 bis 16 Uhr
 

Großer Erfolg war wieder der heurige Wiener Tramwaytag im Betriebsbahnhof Brigittenau der Wiener Linien.   

In der Halle war eine Fahrzeugausstellung mit dem G 777 + k1 3210, M 4078 + c3 1110, F 746 + l3 1840, KO2 6133 + ks 7026 und BH 6398 des "Wiener Straßenbahnmuseums".


Die Eröffnungsansprachen von Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder, Vorsitzender der Geschäftsführung  der Wiener Linien Direktor Dipl.-Ing. Günter Steinbauer und Bezirksvorsteher des 20. Bezirks Karl Lacina von der Festbühne in der Wagenhalle. Unser 105 Jahre alter G 777 als Linie 3.

Rundfahrten gab es mit den historischen Fahrzeugen D1 314, G4 345 und H1 2260 aus der Ausstellung des Straßenbahnmuseums auf der Strecke Bhf. Brigittenau - Wexstraße - Klosterneuburger Straße - Wallensteinstraße - Jägerstraße - Wexstraße - Bhf. Brg.. Eine Fahrt dauerte etwa 15 Minuten.


Der D1 Nr. 314 als Linie 34 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Brigittenau und unser G4 Nr. 345 als Linie 33 beim Einbiegen aus der Jägerstraße in die Wexstraße.

Eine Besonderheit waren die Fahrten mit dem H1 2260 - welcher vom WTM als Eigentümer des Wagens bereits im Jahre 1983 in dem Zustand der „Luftschutzverdunklung“ der Kriegsjahre versetzt wurde - aus Anlass des Gedenkens „60 Jahre Kriegsende“. 


                           Der „verdunkelte“ H1 2260 als Linie 28 und ein gut besuchter historischer WTM-Zubringerzug.

Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder den traditionellen „Zubringerdienst“ mit historischen Fahrzeugen der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF auf folgender Strecke: (Betriebsbahnhof Floridsdorf) - Floridsdorf S/U - Linie 31 - Bahnhof Brigittenau - Linie 31 - Schottenring U - Franz-Josephs-Kai - Schwedenplatz U - (Matthäus-Schleife).

Offizielle Ein- und Aussteigestellen für den Zubringerverkehr waren bei folgenden Haltestellen eingerichtet:
Floridsdorf S/U, Friedrich-Engels-Platz, Höchstädtplatz; Bhf. Brigittenau, Wallensteinstraße, Schottenring U und Schwedenplatz U.

Der M Nr. 4048 mit den k3 Nr.1608 - den einzigen Original erhalten gebliebenen - in der Schleife im Betriebsbahnhof Floridsdorf und der A Nr. 1 mit den m3 Nr. 5364  vor dem Bahnhof Brigittenau.


Nochmals der Heidelberger A Nr. 1 - auch schon 61 Jahre alt - mit Beiwagen und der M 4013 - der älteste erhalten gebliebene M - bei der Rückkehr in Bahnhof Speising.  

Zum Vergrößern Fotos anklicken !

Vom WTM waren der M 4048 mit dem k3 1608, der Heidelberger A 1 mit dem m3 5364 und der 4013 mit dem m3 5358 im Einsatz.
 

 
 

Zum dritten Mal: 
Eine Tramway am Stephansplatz

Zum dritten Mal war nun schon vom 20. bis 26. April 2005 unser Manner-Beiwagen k3 Nr. 1620 beim Steffl-Kirtag am Stephansplatz.

Wie immer führte die Überstellung von unserem Heimatbahnhof - diesmal Speising - die Nostalgie-Abteilung des Kraftwagendienstes der ÖBB - offiziell ÖBB-Personenverkehr Mobilitätsservice BahnBus / Fahrzeugtechnik - unter bewährter Leitung von Herrn Ing. Mario Tallian durch.


Vorbereitung für die Überstellung auf ÖBB-Straßenroller von Bahnhof Speising zum Stephansplatz (Bild links). 
Gut angekommen am Stephansplatz neben dem Stephansdom. (Bild rechts)
 


Eröffnungsansprache unseres Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Häupl vor prominenten Gästen und vielen Wienerinnern und Wienern.
Nach Entfernen der Festbühne am 26. April, steht unser Manner-1620 bereit zum Rücktransport nach Speising.


Abfahrt vom Stephansplatz vor dem Stephansdom und durch die Rotenturmstraße zum Donaukanal.


Der 1620 auf dem Weg zur Votivkirche und Ankunft und Abladung im Bahnhof Speising.
Zum Vergrößern Fotos anklicken !

 

 
 

Zum zweiten Mal:
Eine Tramway am Stephansplatz !

Vom 22. bis 25. April 2004 fand zum zweiten Mal der Steffl-Kirtag am Wiener Stephansplatz statt. Die Firma Manner als langjähriger Sponsor des Domes - das Gehalt eines Steinmetzes der Wiener Dombauhütte wird nun schon seit fast 30 Jahren von der Firma Manner bezahlt - hatte wieder unseren Manner-Beiwagen als Verkaufsstand zum Vertrieb von Manner-Produkten zu Gunsten des Domes aufstellen lassen. Die Überstellung des Beiwagens k3 Nummer 1620 fand diesmal am Abend des 20. April mit einem Straßenroller der ÖBB über die selbe Strecke wie vor zwei Jahren statt. Während der gesamten Veranstaltung blieb der Beiwagen - wie letztes Mal - auf dem Straßenroller, sodass das Auf- und Abladen wieder im Heimatbahnhof Rudolfsheim erfolgen konnte. Dank der guten Zusammenarbeit von ÖBB-Geschäftsbereich Nostalgie und WTM verlief sowohl der Hin- als auch der Rücktransport am 26. April problemlos.

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1. Aufladen des 1620 in Rudolfsheim  2. Am Straßenroller  3. Bereit zur Abfahrt  4. Unterwegs am Gürtel 
5. Bergauf in die Salztorgasse  6. Ecke Tuchlauben/Brandstätte  7. "Einparken" am Stephansplatz  8. Geschafft !
9. Am Tag vor der Veranstaltung  10. Viel Prominenz: Wirtschaftskammerpräsident Nettig, Kardinal Schönborn, Bürgermeister Häupl
11. Wirtschaftskammerpräsident Nettig im Gespäch mit Manner-Prokurist Otto W. Riedl  12. Dompfarrer Anton Faber mit Otto W. Riedl
13. Ansprache von Otto W. Riedl  14. Immer im Hintergrund: Unser 1620 mit Prominenz auf der Bühne 
15. Bürgermeister Dr. Michael Häupl  16. Mit viel Medieninteresse: Interview mit ORF-Radio Wien
17. Der Mittelpunkt am Stephansplatz: Unser 1620  18. Alles vorbei !  .19. Eine Tramway vor dem Stephansdom sieht man nicht oft
20. Alles bereit zum Abtransport  21. Angekuppelt am historischen ÖBB-Zugfahrzeug  22. Abfahrt vom Stephansplatz
23. In der Rotenturmstraße   24. Wieder angekommen in Rudolfsheim.

 

 
 

Saison im Wiener Straßenbahnmuseum 

Samstag, 7. Mai bis Sonntag, 2. Oktober 2005


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Von der Pferdebahn über die Dampftramway
und der ersten „Elektrischen“ bis zum modernen Gelenkwagen

zu besichtigen
im „Wiener Straßenbahnmuseum“
in der ehemaligen Straßenbahnremise Erdberg
in Wien 3, Eingang „Ludwig-Koeßler-Platz“
Station „Schlachthausgasse“
der U-Bahnlinie U3 und Straßenbahnlinie 18.


Geöffnet Samstag, Sonntag, Feiertag von 9 bis 16 Uhr

Eintritt € 2.-

 

 
 

Wiener Tramwaytag 2004
Samstag, 19. Juni 2004

»30 Jahre Hauptwerkstätte der Wiener Linien«

Am 29. Mai 1974 eröffnete Bürgermeister Leopold Gratz (Ehrenpräsident des WTM-Wiener Tramwaymuseums) in der Simmeringer Hauptstraße 252 auf einem damals 264.000 Quadratmeter großen Arial eine neue Werkstätte für Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse, welche die damalige Hauptwerkstätte der Wiener Verkehrsbetriebe in Rudolfsheim ersetzte.

Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens lud die Hauptwerkstätte der Wiener Linien am 19. Juni 2004 zum Tramwaytag 2004 ein  - mit einem umfangreichen Unterhaltungs- und Informationsprogramm, Führungen durch die Werkstätten, Publikumsfahrten mit Straßenbahn, U-Bahn und Autobus unter sachkundiger Aufsicht und Präsentationsfahrten mit historischen und modernen Fahrzeugen.

Die Betriebsgemeinschaft WTM - VEF führte wieder einen Zubringerverkehr mit historischen Straßenbahnzügen von der U-Bahn-Station Reumannplatz (U1) - ab 9.10 Uhr alle 12 Minuten - über Simmering (U3) zur Hauptwerkstätte, wo, wie in alten Zeiten ohne Gleisschleifen, umgekuppelt wird.
Rückfahrt ab Hauptwerkstätte - ab 10.00 Uhr - letzter Zug ab 16.40 Uhr - zum Reumannplatz (U1).

4101 + 1627 und Stoßtriebwagen 408 beim Zubringerverkehr 1999 vor der ZW
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Freifahrt mit Sonderfahrschein
Ab 7. Juni waren in den Informations- und Vorverkaufsstellen der Wiener Linien spezielle Gratis-Fahrscheine erhältlich.
Diese hatten Gültigkeit am Tramwaytag von 9 bis 19 Uhr als Netzkarte auf allen Wiener Linien.

 
     
 

  1903 - 2003:
100 Jahre Städtische Straßenbahnen in Wien

... und diese Veranstaltungen im Rahmen
„100 Jahre Städtische Straßenbahnen in Wien“ gab es 2003:
 
Freitag, 23. Mai bis Donnerstag, 30. Oktober 2003

 

   
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im Bezirksmuseum Margareten
Wien 5., Schönbrunner Straße 54 (Amtshaus)

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10.00 bis 15.30 Uhr, Donnerstag bis 18.00
Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte der Wiener Tramway und wie in ihr und mit ihr Politik gemacht wurde. Die Wienerinnen und Wiener haben den kommunikativen Unterhaltungs- und Öffentlichkeitswert der Straßenbahn von Anfang an gelebt und ein ausgeprägtes Verhältnis zu ihrer Tramway entwickelt, das im Lied, in Lyrik, im Witz, in Anekdoten und Sprachspielen sichtbar wird.
Der Bezirksvorsteher des 5. Bezirkes, Ing. Kurt Wimmer, nahm am Donnerstag, 22. Mai,  um 19 Uhr, gemeinsam mit dem Museumsleiter Mag. Heinrich Spitznagl, die Eröffnung der sehenswerten Präsentation  vor. Die einführenden Worte sprach der Generaldirektor der Wiener Stadtwerke Holding AG, Kommerzialrat Dipl.Ing. Günter Grois.


 
 Bezirksvorsteher Ing. Kurt Wimmer, Generaldirektor Dipl.Ing. Günter Grois und Museumsleiter Mag. Heinrich Spitznagl bei der Eröffnungsansprache (von links nach rechts).
Generaldirektor Dipl.Ing. Günter Grois im Gespräch mit dem Ausstellungsmacher Direktor Bruno Josef Sauer (Bild rechts).
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 Schautafeln zeigen Geschichte, Alltag und Besonderheiten des Wiener Straßenbahnverkehrs. Und auch Modelle der einmal in Margareten verkehrenden Straßenbahnwagen sind zu sehen.

 

Samstag, 14. Juni 2003
10 bis 16 Uhr

Tramwaytag 2003
in der Straßenbahnremise Hernals
Hernalser Hauptstraße 138
mit Zubringerdienst mit historischen Straßenbahnzügen der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF

Von der Pferdebahn bis zum ULF

Liebhaber historischer Tramwaywagen kamen am Tramwaytag 2003 genauso auf ihre Kosten wie Freunde von Niederflurfahrzeugen, den Ultra-Low-Floor-Triebwagen (ULF). Die Fahrzeugschau bot einen Überblick über die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in Wien. Eine kleine Fahrzeugschau aus dem Wiener Straßenbahnmuseum inklusive Pferdebahn konnte man hier ebenso bestaunen wie die Fahrzeuge der „Hernalser Linien“ und den modernen ULF, dessen Technik genau erklärt wurde.

                                                                       
Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder und der Generaldirektor der Wiener Stadtwerke Dipl.-Ing. Günter Grois bei der Eröffnungsansprache
(Bild links). Die Pferdebahn Baujahr 1868 von der ersten Tramwaylinie Schottentor - Hernals (Bild rechts) und die "Elektrische" aus dem Jahre 1901 (Bild links unten). Die Wagenhallen der Remise Hernals wurden zum Ausstellungsgelände (Bild unten Mitte). Auch der Hofsalonwagen Nr. 200 der Wiener Lokalbahnen war, wie immer, ein gern gesehener Gast am Tramwaytag (Bild rechts unten).

                                                                   
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Eine Ausstellung über die U-Bahn-Verlängerung der Linien U1 und U2 zeigte eindrucksvoll alle Details über die neuen Bauabschnitte und stellte auch die U-Bahn-Ombudsmänner vor. Eine Computeranimation entführte mit einer virtuellen Fahrt in die Zukunft der U1 und U2.

Die Straßenbahnremise Hernals
Der Betriebsbahnhof Hernals wurde bereits 1865 als Remise der ersten Pferdetramwaystrecke Schottentor - Hernals eröffnet. Die erste Wagenhalle befand sich östlich der Wattgasse. Nach Grundstückankäufen und Umstellung auf elektrischen Betrieb konnte am 2. März 1901 eine neue Wagenhalle in Betrieb genommen werden.
Im Laufe der Jahre erfolgten diverse Erweiterungen und Umbauten und der Bahnhof Hernals nahm nach und nach die Form an, in der er sich heute präsentiert.
Derzeit werden von hier aus insgesamt fünf Straßenbahnlinien betrieben. Es sind dies die beiden Ringlinien 1 und 2, die Linie 9 sowie die Linien 43 und 44.
                                                                Ein ULF auf der Linie 43.

Zubringerdienst mit historischen Straßenbahnzügen
der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF

Auch heuer gab es als besondere Attraktion den beliebten Zubringerdienst mit historischen Straßenbahnzügen der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF.

Die Züge verkehrten während der Veranstaltung im 12-Minuten-Intervall zwischen dem Schottentor und dem Betriebsbahnhof Hernals.

  
Durch den Verein Wiener Tramwaymuseum wurde der "Heidelberger" Type A Nr. 1 mit dem Beiwagen Type m3 Nr. 5364 und der "Sitzer-M"-Triebwagen Nr. 4148 mit dem Beiwagen Type k3 Nr. 1608 für den Zubringerdienst eingesetzt.

Freifahrt mit Sonderfahrschein


Der Tramwaytag war „Freifahrt-Tag“ mit einem Sonderfahrschein und zwar für beliebig viele Fahrten innerhalb Wiens (Netzkarte) zwischen 9 und 18 Uhr auf allen Wiener Linien, auf der Wiener Schnellbahn, der Badner Bahn und den Bussen des VOR.
 

Das war der Nostalgietag
zwischen Börse und Augasse

Samstag, 28. Juni 2003

Nostalgiefahrten mit historischen Fahrzeugen aus dem Wiener Straßenbahnmuseum
 

Am Samstag, 28. Juni 2003, also drei Tage vor dem "echten" 100. Geburtstag, fuhren zwischen 10 und 15 Uhr Straßenbahn-triebwagen aus dem Wiener Straßenbahnmuseum auf der Strecke Börseschleife / Ring und der Schleife Augasse mit der Möglichkeit der Gratismitfahrt.

Am 1. Juli 1903 wurden die privaten Wiener Straßenbahngesellschaften von der Gemeinde Wien übernommen, deshalb feiern die Wiener Linien heuer das 100-Jahre-Firmenjubiläum.

Zum Einsatz kamen die Triebwagen Type D Nr. 244 - Baujahr 1901 Ringhoffer, Type D1 Nr. 314 - Baujahr 1899 Graz / Umbau 1925 Simmering - G2 (aw) Nr. 2003 - Baujahr 1909 Graz als Salonwagen Nr. 2101 / Umbau für Linienbetrieb1931 durch die Hauptwerkstätte der Gemeinde Wien-städtische Straßenbahnen, Type K Nr. 2380 - Baujahr 1912 Simmering und der Hofsalonwagen der AG der Wiener Lokalbahnen WLB Nr. 200 (Nummer nicht angeschrieben) - Baujahr 1899/1903 als Versuchstriebwagen Umbau 1911 in Hofsalonwagen.

Leider mussten zwei Triebwagen, wegen eines  Lagerschadens am D 244 aus dem Verkehr genommen werden. Der schadhafte 244 und der ihm abschleppende 2003. So verblieben nach 13:30 Uhr nur noch die Triebwagen 2380, WLB 200 und 314, welche bis nach 15 Uhr unermüdlich im Einsatz standen.

Trotzdem war die Veranstaltung ein voller Erfolg und es konnten, dank des herrlichen Wetters, viele schöne Foto- und Videoaufnahmen mit den Museumswagen außerhalb der Ausstellung gemacht werden.


Der 2003 am Verbindungsbogen zwischen Börseschleife und Ring wartet auf den Abtransport des 244, der bereits auf Achsbruchwagerln ab3 7612 und 7627 aufgeladen ist.


Der 314 in der Wipplinger Straße. Wären nicht die modernen Autos zu sehen und der 2380 nicht eindeutig im Rechtsverkehr,  könnte das Foto von der Begegnung des 2380 mit dem 314 in der Schlickgasse, auch in den Zwanziger-Jahren gemacht worden sein.

 
Die Roßauer Kaserne ist ein würdiger Hintergrund für den 314 und den WLB-Hofsalonwagen 200.


Unser 2380 in der Porzellangasse vor dem vorbildlich renovierten alten Direktionsgebäude der Lohnerwerke und weiter stadtauswärts bei der Haltestelle Seegasse.

Das war die

Jubiläumsfeier
am Rathausplatz

mit großem Unterhaltungsprogramm,
Sonderpostamt, Münzprägestelle, Flohmarkt
und der

Jubiläumsparade „100 Jahre Wiener Linien“

am Sonntag, 21. September 2003

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Auf  den Fotos sind einige der Fahrzeuge im Eigentum des Vereins "Wiener Tramwaymuseum"  (fast nicht) zu sehen: Pferdebahnwagen Nr. 53 (rekonstruiert aus vl 7071), der G 777, K 2380, G4 345, B-Zug 51+1401+1482, D 4301, A 25+k5 3984, nochmals der B-Zug bereits bei der Rückfahrt von der Oper, C1 141+c1 1241 und der D 244. Blick auf die Bühne vor dem Rathaus, flankiert von Fotos des 2380 und des 314. Am mittleren Bild sieht man die mit dem Äußeren des neuen U-Bahnzuges dekorierten Verkaufsstände, in der Mitte der Freiluft-Gastgarten mit Tischen und Bänken. Auf dem letzten Bild ist das Video über den eben zu Ende gegangenen Festzug zu sehen, welches aber leider auch nur von Musik untermalt wurde.

So wie auf den Fotos oben, präsentierte sich die Jubiläumsparade für die oft von weit angereisten Zuschauer. Die Züge fuhren durch die Menschenmassen und kaum jemand sah wirklich etwas. Personen, welche bis auf wenige Zentimeter neben den Fahrzeugen standen, teilweise sogar aus dieser Entfernung fotografierten (um wahrscheinlich einen bestimmten Schrauben im Bild festzuhalten) machten ein Festhalten der Parade unmöglich. Wer nicht bei der Zu- und Abfahrt der Züge zu der Veranstaltung fotografieren konnte, ging ohne vernünftige Fotos wieder nach Hause.

Leider hat die Organisation der wirklich interessanten Fahrzeugparade nicht Rechnung getragen - zum Beispiel wäre ein abgesperrter Bereich, der den Abstand zum Fotografieren ermöglicht hätte (wie bei bisherigen Veranstaltungen üblich), ein nicht allzu großer Aufwand gewesen) - und so ging die Veranstaltung vor dem Rathaus - dem offiziellen Veranstaltungsort - in lauter Musik kommentarlos unter.

Um ca. 13.00 Uhr startet die Jubiläumsparade beim Schottentor, die Fahrzeuge fuhren zuerst über das Gleis der Linie 2 zum Rathaus, weiter zum Parlament und über den Ring bis zur Schleife Karlsplatz.  

Von dort zurück am Gleis der Linie 1 über Ring – Parlament – Rathaus bis zum Schottentor, wo sich die Parade um ca. 14.45 Uhr auflöste.

Insgesamt 45 Fahrzeuge von einst und jetzt gaben einen Überblick über die Fahrzeugentwicklung der letzten 100 Jahre bei den "Wiener Linien".

Eine Pferdetramway aus dem Jahr 1868 war dabei ebenso vertreten sein wie verschiedene Generationen der elektrischen Straßenbahn und Stadtbahn (Baujahre von 1901 bis 2003) sowie des Autobusbetriebes (Baujahre 1949 bis 2003).

Bei der Fahrzeugparade waren folgende Wagen eingesetzt:

  1. Jubiläumstriebwagen G2 (Gaw) 2003 - ehemaliger Ausflugstriebwagen für Stadtrundfahrten
  2. Pferdetramway WT 53
  3. G 777 + u2 3802 - Stückzahlgrößte zweiachsige Triebwagentype Baujahr 1900 mit Kobelverglasung
  4. K 2380 + s2 1504 - Achtfenstriger zweiachsiger Triebwagen Baujahr 1912 mit ehemaligem Pferdebahnwagen
  5. M 4082 + m2 5200 + m3 5412 - Großer zweiachsiger Dreiwagenzug Baujahr 1928-29
  6. D1 314 - Kleiner Triebwagen mit Holzkobel-Fahrerstandverglasung
  7. Benzindraisine BD 6120
  8. Stadtbahnzug der Linie 60  N 2714 + n1 5814 + n1 5786
  9. Umbautriebwagen G4 345 - Umbaujahr 1948 aus Type G - Baujahr 1900
  10. "Schnauzenbus“ OGW
  11. Kriegsstraßenbahnwagen ("Heidelberger") A 25 + k5 3984
  12. "Schnauzenbus“ 5GF
  13. „Zischer“ B 51 + b 1401 + b 1482 - die ersten Nachkriegs-Neubauzüge am Ring
  14. Großraumzug C1 141 + c1 1241
  15. Erster Wiener Gelenktriebwagen D 4301
  16. Bus U 10
  17. K 2283 + c3 1110 - sogenannter „Halbstarker“ - alter Triebwagen + moderner Großraumbeiwagen 1. Generation
  18. Doppeldeckerbus DD 2FU
  19. L 502 + l 1702 + l 1776  - Moderner zweiachsiger Dreiwagenzug mit schaffnerlosen Beiwagen
  20. F 746 + l3 1840 - Vierachsiger Gelenktriebwagen + zweiachsiger Beiwagen
  21. E1 + c4 - Sechsachsiger Gelenktriebwagen mit vierachsigem Großraumbeiwagen 2. Generation
  22. „Donaubus“ GU 230 - Gelenkbus, der beim Reichsbrückeneinsturz am 1.8.1976 „baden“ ging.
  23. Citybus
  24. E2 + c- Sechsachsiger Gelenktriebwagen mit vierachsigem Großraumbeiwagen  3. Generation
  25. Normalbus LU
  26. Niederflurtriebwagen ULF-Type A
  27. Niederflurbus NL
  28. Niederflurtriebwagen ULF-Type B
  29. Niederflur-Gelenkbus NGZ
  30. Parade-Abschluß D 244 - Triebwagen mit offenem Fahrerstand - Baujahr 1901

Das „Wiener Straßenbahnmuseum“ war am Wochenende des 20.-21.September 2003 wegen der Vorbereitungsarbeiten zur Jubiläumsparade geschlossen!

 


Das WTM beim

Wiener Ferienspiel 2003
wienspielt

       
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Die Teilnehmer genossen sichtlich die Fahrt bei schönem Wetter und offenen ganz herablassbaren Fenstern im historischen Triebwagen.

Am Freitag, dem 18. Juli 2003 war das Wiener Ferienspiel - eine Initiative der Stadt Wien - Gast bei der Sammlung "Wiener Tramwaymuseum". Im Rahmen des Bezirksferienspiels organisierte die Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus  für die jüngsten Bürger des Bezirks eine kurze Fahrt vom Betriebsbahnhof Rudolfsheim zum Westbahnhof und wieder zurück, um die Unterschiede zwischen der modernen Straßenbahn der Gegenwart mit Niederflurwagen und schaffnerlosem Betrieb und der Tramway der Vergangenheit mit Schaffnerbesetzten Zweirichtungswagen zu zeigen und ein wenig über die Geschichte der Wiener Tramway, welche heuer die hundertste Wiederkehr ihrer Kommunalisierung feiert, zu erfahren. Zum Einsatz kam der  Triebwagen Type L1 Nummer 2597. Als Andenken konnten alle Teilnehmer einen original gelochten Fahrschein aus der Zeit von 1951 bis 1955 mit nach Hause nehmen.

 

„Lange Nacht der Museen“
Zubringerdienst mit historischen Straßenbahnzügen
der Betriebsgemeinschaft WTM - VEF 

zum Wiener Straßenbahnmuseum

Samstag, den 5. Oktober 2002 
von etwa 18.00 Uhr ab Ring / Schottentor bis 1.00 Uhr Nachts 
im 30-Minuten-Intervall

Die Strecke führt in einem Rundkurs von der Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum (über die Strecke 18 - Schlachthausgasse - Rennweg - Strecke 71 - Grillgasse -) Schwarzenbergplatz -  (über Schubertring - Parkring - Franz-Josefs-Kai)   Schwedenplatz [U1] [U4] - (Kai -Schottenring - Börse) - Schottentor / Universität [U2] - (Rathaus - Burgtheater -  Parlament) - Dr.Karl-Renner-Ring / Bellaria  [U3] (vorbei an den Museen und Burgtor) - Staatsoper [U1][U2][U4] - (Kärntnerring) - Schwarzenbergplatz - Rennweg / Schlachthausgasse -
Grillgasse -
Rennweg / Schlachthausgasse - zurück zur Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum
wobei nur die oben rot bezeichneten Haltestellen zum Ein- und Aussteigen verwendet werden dürfen. 


Unser Heidelberger A Nr. 1 neben dem Buszubringer in der Schlachthausgasse
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Eine Tramway am Stephansplatz !

Manner-Tramway beim Steffl-Fest


Von 19. bis 23. April 2002 fand am Wiener Stephansplatz, aus Anlass des 50 Jahr-Jubiläum der Wiedereröffnung des Wiener Stephansdomes nach der Zerstörung zu Ende des 2. Weltkrieges, zum ersten mal der "Dom-Kirtag" zu Gunsten des Stephansdomes statt. Die Firma "Manner" als langjähriger Sponsor des Domes (der Gehalt eines Steinmetzes der Wiener Dombauhütte wird nun schon seit 25 Jahren von der Firma "Manner" bezahlt), hatte die Idee einen der Manner-Tramwaywagen als Verkaufsstand zum Vertrieb von Manner-Produkten zu Gunsten des Domes aufzustellen. Nach Genehmigung durch die zuständigen Magistratsabteilungen und die Direktion der Wiener Linien wurde der Manner-Beiwagen Type k3 Nummer 1620 am Abend des 17. April mit einem Straßenroller der ÖBB, Geschäftsbereich Nostalgie, über die  äußere Mariahilfer Straße, den Gürtel, Roßauer Lände, Franz-Josefs-Kai, Salztorgasse, Vorlaufstraße, Marc-Aurel-Straße, Tuchlauben, Brandstätte,  zum Stephansplatz überstellt. Während der gesamten Veranstaltung blieb der Beiwagen auf dem Straßenroller, sodass das Auf- und Abladen im Heimatbahnhof Rudolfsheim erfolgen konnte. Dank der guten Zusammenarbeit der Mitarbeiter von ÖBB und WTM verlief sowohl der Hin- als auch der Rücktransport problemlos.
Die Veranstaltung insgesamt war ein überragender Erfolg, sodass der Wunsch nach einer Wiederholung geäußert wurde. 

 
Der Manner-Beiwagen Type k3 Nr. 1620 bereit zur Abfahrt im Bahnhof Rudolfsheim (Bild links). 
Der Transport auf der Tuchlauben (Bild rechts).


Einbiegen in die Brandstätte (Bild links). Genaues Hinschieben auf den Zielpunkt auf dem Stephansplatz (Bild rechts).



Der Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien Dr. Michael Häupl, der Landeshauptmann von Niederösterreich Dipl-Ing. Dr. Erwin Pröll, der Dompfarrer der Pfarre Sankt Stephan Kan. Mag. Anton Faber und der Präsident der Wirtschaftkammer Wien Kommerzialrat Sen. h.c. Walter Nettig unterstrichen durch ihre Anwesenheit die Bedeutung der Veranstaltung (Bild links). Der Initiator der Manner-Tramway auf dem Stephansplatz, Manner-Prokurist Otto W. Riedl beim ersten Schluck des frisch gezapften Steffl-Bräu (Bild rechts). 
Ständige Kulisse: Unser 1620.



Noch nie stand ein Wiener Tramwaywagen auf dem Wiener Stephansplatz.

 
Nach Ende des Festes am Abend des 23. April. Der Straßenroller ist durch die Bühne verdeckt und stört so überhaupt nicht (Bild links). Am nächsten Tag nach Demontage der Bühne wieder bereit zum Rücktransport (Bild rechts).

  
Rücktransport am 24. April. Die Tramway vor dem Riesentor des Steffls.


Eine Straßenbahn in der Rotenturmstraße. Das gab's noch nie!

 

 
 

Straßenbahn-Post:
Sonderpostbeförderung mit dem WTM

Im Rahmen der "Numiphil 2002" in der Wiener Börse wurde am 16. März 2002 auch eine Sonderpostbeförderung mit einem historischen Zug aus der Sammlung "Wiener Tramwaymuseum" durch die POST AG durchgeführt. Das linke Bild zeigt den "Personenzug mit Postbeförderung" 2319 mit 3964 des WTM, das rechte Bild den offiziellen Vertreter der Post AG mit dem Postgut.

 
  Das war der

»Tramwaytag 2001«

im "Wiener Straßenbahnmuseum" 
im ehemaligen Betriebsbahnhof Erdberg
am Samstag, 9. Juni 2001 von 10 bis 16 Uhr.

Die Remise Erdberg war am 3. Juli 2001 nämlich 100 Jahre alt.

 

Am 3. Juli 1901 wurde die Remise Erdberg von der "Bau- und Betriebsgesellschaft für städtische Straßenbahnen in Wien" (BBG) eröffnet, die die am 7. November 1889 eröffnete Wagenhalle Erdbergstraße für die Pferde-Tramway der "Wiener Tramway-Gesellschaft" (WTG) ersetzte.

Aus diesem Grund haben wir heuer den Wiener Tramwaytag in Erdberg gefeiert.

Auch 35 Jahre Sammlung "Wiener Tramwaymuseum", welche sich jetzt seit 15 Jahren im 
"Wiener Straßenbahnmuseum" der "Wiener Linien" befindet, war ein Grund dafür !

 

Die Eröffnung des Tramwaytages 2001 erfolgte stilecht durch den Direktor der Wiener Linien Herrn Dipl-Ing. Günther Grois, assistiert von der beliebten Moderatorin Elisabeth Vitouch, vom Hilfstriebwagen GP 6408 aus, welcher als Bühne diente (Bild links). 
Der Andrang zu den Demonstrationsfahrten "rund ums Museum" mit den beiden ältesten - "Hundertjährigen"  - Museumstriebwagen D 244 und G 777 (Bild rechts). 

Neu im Museum: Triebwagen 244 mit offenen Plattformen

Gezeigt wurde auch der neu rekonstruierte Triebwagen Nummer 244 der Type D - erstes Baujahr 1899 - welcher wieder aus dem Salzstreubeiwagen sz1 7174 entstanden und betriebsbereit ist.
Einzelheiten weiter unten!

Zubringerverkehr mit historischen Straßenbahnwagen

Wie bei jedem Tramwaytag wurde auch heuer wieder von der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF ihr bereits zur Tradition gewordenen Zubringerdienst mit sechs historischen Zweiwagenzügen im 15 Minuten-Intervall durchgeführt.

 
Der Zubringerdienst der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF vor der Abfahrt aus dem Heimatbahnhof Rudolfsheim.

Die Strecke führte diesmal von der Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum (über die Strecke 18  Schlachthausgasse - Landstraßer Gürtel) - Schleife Südbahnhof - (über die Strecke 69 [Linie D] Prinz-Eugen-Straße) - Schwarzenbergplatz - von dort wieder zum Südbahnhof -  zurück zur Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum
 
Der Zubringerdienst mit dem WTM-Zug Type A  Nr. 1 + m3  Nr. 5417 neben dem WTM-Ausstellungstriebwagen Type G  Nr. 777  (Bild links) und der WTM-Zug Type M  Nr. 4148 + mNr. 5311 neben dem neuen Ausstellungstriebwagen Type D  Nr. 244 (Bild rechts).

Da es sich um keinen Linienverkehr handelte waren nur die Haltestellen Schwarzenbergplatz, Südbahnhof und Remise Erdberg/ Wiener Straßenbahnmuseum zum Ein- und Aussteigen vorgesehen.

Wiener Straßenbahnmuseum bei der Kulturveranstaltung"Lange Nacht der Museen"

An diesem Tag beteiligte sich auch das "Wiener Straßenbahnmuseum" an der Kulturveranstaltung "Lange Nacht der Museen" und daher wurde der Zubringerverkehr über die ursprünglich auch für den Tramwaytag vorgesehene Strecke über den Ring von etwa 18.00 bis 1.00 Uhr des Folgetages im 30-Minuten-Intervall geführt. 

Die Strecke führte von der Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum (über die Strecke 18  Schlachthausgasse - Landstraßer Gürtel) - Schleife Südbahnhof - (über die Strecke 69 [Linie D] Prinz-Eugen-Straße) - Schwarzenbergplatz - (über Schubertring - Parkring) - Stubentor [U3] - (Franz-Josefs-Kai)   Schwedenplatz [U1] [U4] - (Kai -Schottenring - Börse) - Schottentor / Universität [U2] - (Rathaus - Burgtheater -  Parlament) - Dr.Karl-Renner-Ring / Bellaria  [U3] (vorbei an den Museen und Burgtor) - Staatsoper [U1][U2][U4] - (Kärntnerring) - Schwarzenbergplatz - Südbahnhof - (Gürtel - Schlachthausgasse) zurück zur Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum, wobei nur die oben rot bezeichneten Haltestellen zum Ein- und Aussteigen verwendet werden durften. 

 

 
  Der neue alte D-Triebwagen 244

"
Gut Ding braucht Weile". Dieses Sprichwort gilt auch für unseren neuen Triebwagen 244 der alten Type D - erstes Baujahr 1899. Diese Rekonstruktion war bereits bei Gründung der Sammlung im Jahre 1966 vorgesehen. Damals war der ehemalige d2-Beiwagen 5025 - mit Regenleisten erhalten geblieben - zuletzt Salzstreubeiwagen sz1 7176, dafür ausgewählt worden.

                                                        
Bei den Vorbereitungen zur Rekonstruktion wurde jedoch festgestellt, dass der Wagenkasten des 7176 in einem solch schlechten Zustand war, dass er das Abheben vom Untergestell nicht ausgehalten hätte. Daher wurde der am 10.9.1973 vom WTM gekaufte (und im Jahre 1981 "wegen Platzmangels im Netz der WVB" an die Museumstramway Mariazell abgegebene), Salzstreubeiwagen 7174 ex d2 5110 - umgebaut aus dem Triebwagen D 244 -  als der besser zur Rekonstruktion in den D-Triebwagen geeignete Wagen, ausgewählt. 

Das der Wiener Type D gleichartige Peckham-Fachwerklaufgestell stammt vom Grazer Lastbeiwagen Nr. L 3, vormals entnommen aus einem Grazer Triebwagen der Serie 80-88, welches das WTM seinerzeit für diesen Rückbau von den Grazer Verkehrsbetrieben gekauft hat. Der Radstand des Fahrgestells musste wieder auf 1800 mm verkürzt, ein neues Bremsgestänge hergestellt und passende Motore eingebaut werden. Die Fahrschalter der Type Union B8 entsprechen dem Stand der Technik dieser Zeit und mussten wieder in einen sicheren funktionsfähigen Zustand gebracht werden. 
Damit entstand ein wahres Juwel, auf das man wirklich Stolz sein kann.


Der rekonstruierte D 244 noch ohne fertiger Beschriftung (Bild links) und bei der Fahrt "rund  ums Museum" am Tramwaytag 2001 in der Schlachthausgasse mit Besuchern der Veranstaltung (Bild rechts). Ein wahres Schmuckstück.


Die Rekonstruktion des Fahrzeuges, welches dem Wiener Straßenbahnmuseum endlich einen Personen-Triebwagen mit gänzlich offenen Plattformen bescherte, führte in bewährte Weise die osteuropäische Vertragswerkstätte der  "MT Eisenbahnbedarf HandelsgmbH" (Geschäftsführer Alfred Fleissner) durch, die bereits die erfolgreichen Rekonstruktionen des Pferdebahnwagens Nr. 53 (Baujahr 1868) aus dem Klappdeckelwagen vl 7071, sowie des D
1-Triebwagens Nr. 314 mit Holzkobelverglasung aus dem WLB-Hilfstriebwagen 02 (System Gebus) durchführte. 

Und ein Jubiläum feierte der D 244 auch noch. Auch er wurde vor 100 Jahren - im Jahre 1901 in Betrieb genommen.

Wiens erste elektrische Garnitur: Triebwagen Type A & Beiwagen Type q

Eine weitere Sensation, welche hoffentlich auch bald als Dauerleihgabe im Wiener Straßenbahnmuseum zu bewundern sein wird, ist die Auferstehung der bereits als verloren geglaubten ersten elektrischen Garnitur Wiens aus dem Jahre 1897.
                               

Durch die Rekonstruktion eines aufgefundenen Original Wiener A-Fahrgestell und des dazugehörenden q-Beiwagen, welcher als Gartenhaus endete, konnte von der selben Werkstätte, die die obigen Wagen wiederherstellte, der A-Triebwagen Nr.7m - gebaut 1896 in Graz - und des Beiwagen Type q  BBG-Nummer 1020 (gebaut 1884 in Simmering als Pferdebahnwagen der WT  Nr. 623 - BBG  Type q Nr. 1020 - WStB Nr. 1446, im Jahre 1917 an die Grazer Straßenbahn abgegeben) für die Nachwelt gerettet werden.                                                      
                                                 


Der A-Triebwagen 7m vor der Fertigstellung in der Werkstätte und am Eröffnungstag in seiner ganzen Schönheit.


Der A  7m auf der neu elektrifizierten Strecke und das Wageninnere.

Der q-Beiwagen als erste Beiwagentype für den elektrischen Betrieb in Wien im Jahre 1897. Auch ein Schmuckstück.

Wer die Wagen in natura besichtigen  wollte, konnte es am ersten elektrischen Betriebtag der Museumstramway Mariazell, am 16. Juni 2001 ab 10 Uhr, wo die Garnitur der Öffentlichkeit in Betrieb vorgestellt wurden. Das große Fest wurde zum 25 jährigen Jubiläum der Museumstramway Mariazell unter dem Motto "Tram Tam Tam" veranstaltet! 

Und niemand wurde enttäuscht. Trotz schlechtem Wetter, konnte man die vorbildliche Rekonstruktion dieser für die Darstellung der Geschichte der Wiener Tramway bisher fehlenden Ausstellungsstücke im Betrieb bewundern.

Ältester Originaltriebwagen der Wiener Tramway
 feiert auch ein 100-Jahr-Jubiläum


Der G 777 in seinem alten Heimatbahnhof im Wiener Tramwaymuseum in Ottakring und bei einer Jubiläumssonderfahrt am Franz-Josefs-Kai.

Auch unser Triebwagen Type G Nummer 777, der älteste in nahezu der Ursprungsform erhalten gebliebene Triebwagen der Wiener Tramway, feiert das Jubiläum der Inbetriebnahme vor 100 Jahren !

Gebaut im Jahre 1900 in der Grazer Wagen- und Waggonfabrik Johann Weitzer, als einer von 520 Stück Triebwagen der Type G, wurde er am 28. Dezember 1900 an die Bau- und Betriebsgesellschaft für städtische Straßenbahnen in Wien übergeben, aber erst am 29. Mai 1901 in den Linienbetrieb genommen. Im Jänner 1907 erhielt er die neuen Dachliniensignallampen, 1909 einen Stromzähler und  als Schutzeinrichtung neue Fangkörbe, und schließlich wurde 1915 die Unterleitungseinrichtung ausgebaut. 

Im Juli 1923 wurde die Fenstereinteilung von zwei großen und vier kleinen Fenster auf acht Fenster umgebaut (sogenannte "Säulenvermehrung") und 1929 wurden dann die ursprünglich komplett offenen Plattformen mittels der sogenannten "Kobelverglasung" - eine vorstehende Verglasung - um Platz für die Handbremskurbel, ohne die Plattform verlängern zu müssen, zu haben - geschlossen und in dieser Form am 21. November 1929 in Betrieb gesetzt. Im Dezember 1931 wurden die eingebauten Motore der Type D17/22 durch stärkere der Type D78 und die alten Union-Fahrschalter Type Ba durch solche der Type L ersetzt. Im Februar 1939 erhielt er, nach Vorarbeiten (Kabelverlegung) bereits im Oktober 1938, Fahrtrichtungsanzeiger und im November 1939 wurde die doppelte Sandstreueinrichtung vorbereitet.

In den letzten Kriegstagen erlitt er im Bahnhof Koppreiter einen Bombenschaden, welcher im Juni 1945 in der Hauptwerkstätte Rudolfsheim repariert wurde. Im Jahre 1952 bekam er dann eine größere Kastenausbesserung.

Per 1. Jänner 1960 wurde er noch, zur Freimachung von Nummerngruppen für Neubaufahrzeuge in 4777 umnummeriert und schließlich am 15. Dezember 1961 aus dem Betriebstand ausgeschieden. Er zählt zum Grundstock der Sammlung "Wiener Tramwaymuseum", welcher sofort nach Gründung der Sammlung in den Inventarstand übernommen wurde.

Für die Jubiläumsfeier "100 Jahre Wiener Tramway" im Jahre 1968 wurde er in den Zustand von 1929 rekonstruiert und für diese Feier auch die Fahrtrichtungsanzeiger entfernt, welche für die folgenden Sonderfahrten des WTM wieder montiert wurden.

Sein Betriebsleben verbrachte er auf fast allen Linien Wiens. So waren seine Heimatbahnhöfe bis zu seiner Verglasung Hernals, Wienzeile, Vorgarten, Grinzing, Gürtel, Floridsdorf, Währing, Favoriten, Simmering, Erdberg, Brigittenau und Favoriten. Nach dem Umbau war er in Rudolfsheim, Ottakring, Breitensee, Meidling, Speising und Koppreiter. Der Reparatur in der Hauptwerkstätte in Rudolfsheim folgten Betriebsjahre in Hernals, Floridsdorf, Koppreiter, Grinzing, Gürtel, Währing und schließlich im letzten Betriebsjahr 1961 Favoriten, Floridsdorf und dann Abstellung in Simmering, wo er aus dem Betriebsstand ausgeschieden wurde.

 

 
 

Der Tramwaytag 2000 stand ganz im Zeichen der U-Bahn. Er war also eigentlich ein "U-Bahn-Tag".
Der U-Bahn-Betriebsbahnhof Erdberg feiert nämlich heuer sein 10-jähriges Bestandsjubiläum.
Hier sind auch die U-Bahnzüge stationiert, die ab 2. Dezember 2000 auch auf der neuen U3-Strecke nach Simmering zum Einsatz kommen.

Ein halbes Jahr vor der offiziellen Eröffnung bot sich den Besuchern des Tramwaytages 2000 die einmalige Gelegenheit, bei einer "Schnupperfahrt" die neue, drei Kilometer lange Strecke kennen zu lernen.

Und auch die genaue Besichtigung des neuen U-Bahnzuges mit durchgehenden Innenraum war möglich.
Weiters waren U-Bahn-Hilfs- und Sonderfahrzeuge ausgestellt, welche Fahrgäste üblicherweise nicht zu Gesicht bekommen.

Zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken!

Der bereits zur Tradition gewordene Zubringerdienst der Betriebsgemeinschaft WTM - VEF zum Tramwaytag, diesmal zur zukünftigen Endstation der U3 und Umsteigestelle "Simmering Schnellbahn / U-Bahn", wurde mit sechs historischen Tramway-Zügen vom "Reumannplatz U-Bahn" und "Kaiser-Ebersdorf durchgeführt. Zum Unterschied zu den bisherigen Veranstaltungen konnte aber nur in 6 Haltestellen ("Reumannplatz", "Grillgasse", Simmering Schnellbahn / U-Bahn", "Zentralfriedhof 3.Tor", "Svetelskystraße" und "Kaiser-Ebersdorf") ein- bzw. ausgestiegen werden, was einiges Unverständnis bei den Besuchern des Tramwaytages hervorrief.


 

 
 

Das war der Tramwaytag 1999

25 Jahre Zentralwerkstätte der Wiener Linien


Am 29. Mai 1974 eröffnete Bürgermeister Leopold Gratz (Ehrenpräsident des Vereins "Wiener Tramwaymuseum") in der Simmeringer Hauptstraße 252 auf einem damals 264.000 Quadratmeter großen Arial eine neue Werkstätte für Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse, welche die damalige Hauptwerkstätte der Wiener Verkehrsbetriebe in Rudolfsheim ersetzte.

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Aus Anlaß des 25-jährigen Bestehens dieser weltweit einmaligen Einrichtung lud die Zentralwerkstätte der Wiener Linien am 19. Juni 1999 zum "Tramwaytag 1999" ein.

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Dabei bot sich erstmals die Gelegenheit, einmal die Tätigkeit jener Mitarbeiter der Wiener Linien, die sonst eher im Hintergrund stehen, zu präsentieren. Im Zuge von Führungen konnten alle Abteilungen der Werkstätte besichtigt werden.

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Gleichzeitig war der 19. Juni auch der 60. Geburtstag des Vorstandes der Gruppe Zentralwerkstätte Herrn Senatsrat Dipl-Ing. Josef Michlmayr, welchem wir an dieser Stelle nochmals herzlich gratulieren möchten.

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Der Zubringerdienst von der Station "Reumannplatz" der U-Bahn-Linie U1 zur "Zentralwerkstätte" in Simmering mit historischen Straßenbahnzügen der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF, war diesmal, dank des idealen Wetters, besonders stark frequentiert.

 
  Fahrten zur Eröffnung des Technischen Museums Wien

Am 19. Juni 1999 fanden auch Fahrten zur Wieder-Eröffnung des Technischen Museums Wien in der äußeren Mariahilfer Straße statt. Dieser Zubringerdienst wurde von den Geschäftsleuten der äußeren Mariahilfer Straße - ehemals "Kaiser-Allee" genannt - finanziert, um so die Attraktivität dieser Wiener Geschäftsstraße zu zeigen. Unter dem Motto "Wissenschaft und Wirtschaft".

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Als Besonderheit war der Triebwagen der Type K Nr. 2319 - Baujahr 1912 im Zustand des Jahres 1928 - aus der Sammlung "Wiener Tramwaymuseum" solo eingesetzt.

 
     

 

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